geförderte Projekte


Kalkweiler Torturm -Wahrzeichen und Logo des Vereins

Der Kalkweiler Torturm, der im Zuge der Errichtung der Spitalvorstadt im 14. Jahrhundert entstand, ist das einzige mit Torturm erhaltene Stadttor in der Rottenburger Altstadt.

Der Turm mit dem begehbaren Wehrgang zum benachbarten Schütteturm stellt einen markanten Eckpunkt der Altstadt dar. Im Turm befand sich eine der Rottenburger Hochwächterwohnungen, die Räume wurden noch bis 1968 bewohnt.

Die Mitglieder der Bauhütte, allen voran Walter Steger und Peter Nagel, haben in vielen 100 Arbeitsstunden in den Jahren 2001 – 2006 das Innere des Turmes renoviert und den Zugang hergerichtet und pflegen auch weiterhin das Innenleben des Turmes. Auch hier -wie am Zwinger- brachte die Bauhütte eine Tafel mit einer Übersicht über die mittelalterliche Stadtbefestigung an.

Jetzt ist die Besichtigung des Turmes ein Höhepunkt jeder Stadtführung. Der Blick vom Turm über die Dächer der Altstadt ist etwas ganz Besonderes.


Broschüre: Rottenburger Stadttürme


Die historische Bausubstanz Rottenburgs lässt sich an den Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung besonders gut ablesen. Die Erhaltung dieser Baudenkmäler liegt der Bauhütte seit jeher am Herzen. Daher war und ist es uns wichtig, weitere Förderer und Mitglieder für die bevorstehenden Aufgaben zu interessieren und zu gewinnen.

Zu diesem Zweck hat unser Gründungs- und Ausschussmitglied Dr.-Ing. Holger Keppel bereits 1999 die Broschüre »Rottenburger Stadttürme« erstellt.

Leider ist diese Broschüre mittlerweile vergriffen, steht hier aber über diesen Link zur Verfügung.


Die Rottenburger Festhalle – oder wie alles begann

Quelle: Link
Im Jahre 1995 hatte der 1. Vorsitzende der Bauhütte, Herr Klaus Tappeser, die Idee geboren, der zum damaligen Zeitpunkt marode dastehenden Rottenburger Festhalle durch privates, bürgerschaftliches Engagement wieder etwas auf die Beine zu helfen. Dieser damals noch unfertigen Idee schlossen sich schon zum damaligen Zeitpunkt beinahe fünfzig Personen an.

Schnell war das erste Projekt der Bauhütte geboren: Die Bauhütte finanzierte eine der Türen zwischen alter Festhalle und neuem Foyer mit, auch andere Rottenburger Vereine schlossen sich dem an.


Haus Königstraße 87

Das Gebäude Königstraße 87 in Rottenburg von 1666/67 ist ein typisches kleineres Wohnhaus des 17. Jahrhunderts in exponierter stadtbildprägender Lage.

Das Gebäude nimmt eine hervorgehobene Stellung im Straßenverlauf ein und ragt in den Ehinger Platz hinein. Daher war und ist das Gebäude trotz seiner eher geringen Abmessung von erheblicher städtebaulicher Bedeutung für den Ehinger Platz.

Im Jahr 2003 wurde in der Stadt viel über den Abriss dieses Kleinods diskutiert. Hier hat sich die Bauhütte stark mit eingebracht und konnte so zum Erhalt und zur Sanierung dieses Schmuckstückes beitragen. Es beheimatet heute den Rottenburger Regionalladen.


St.-Johann-Nepomuk-Statuen auf beiden Seiten der Josef-Eberle-Brücke

Nicht fehlen dürfen natürlich die beiden St-Johann-Nepomuk-Bildstöcke, die auf der Rottenburger und der Ehinger Seite des Neckars an der Josef-Eberle-Brücke stehen.

Die Ehinger Skulptur des Brückenheiligen stammt von 1732 und steht  seit Ende des 18. Jahrhunderts am heutigen Standplatz. Die Kosten für die Restaurierung wurden 2001 durch die Bauhütte finanziert.

Auf der Rottenburger Seite hat die barocke Figur zwischenzeitlich dem angrenzenden Fachwerkensemble „Haus am Nepomuk“ Im Unterwässer den Namen gegeben. Auch diese Restaurierung erfolgte aus Mitteln der Bauhütte.

Bei der feierlichen Rückkehr der Nepomuk-Figur im September 2010 waren weit über 100 Rottenburger/Innen und ein Blechbläserensemble der Stadtkapelle gekommen um mitzufeiern und an der Weihe durch Moriz-Pfarrer Hans-Michael Schneider teilzuhaben.

Unser langjähriges Ausschussmitglied Peter Nagel rezitierte die unvergessenen Verse des Rottenburger Heimatdichters Josef Eberle alias Sebastian Blau:

En Raoteburg stoht uf dr Bruck e‘ Heiliger Sankt Nepomuk …

Quelle: Tagblatt
Hier noch der Link zum interessanten Artikel im Tagblatt über die Restaurierung.

Feldkreuz mit Erasmustafel an der Schadenweiler Straße

Ein besonderes Kulturdenkmal steht an der Südtangente auf dem Weg zum Schadenweiler Hof -1570 errichtete schlossartige Hofanlage, bis 1675 Adelssitz, beherbergt heute die Hochschule für Forstwirtschaft.

Hier steht das Wegkreuz mit einer Tafel des heiligen Erasmus. Das Feldkreuz dient der Verehrung des heiligen Märtyrers Erasmus und wurde in der Vergangenheit von der Familie Albus gepflegt. Im Laufe der Zeit war das Feldkreuz zugewachsen (Anmerkung; auch 2020 droht es wieder zuzuwachsen), was dazu führte, dass das Holz des Kreuzes zerstört und die Tafel verwittert war.

Dem Engagement der Gebrüder Walter und Siegfried Albus -sie haben in zweijähriger Arbeit das Kreuz sowie die Tafel neu geschaffen- ist es zu verdanken, dass mit Hilfe der Bauhütte 2003 die Restaurierung unterstützt vom Bauhof der Stadt Rottenburg umgesetzt werden konnte.


Übersichtskarte der mittelalterlichen Stadtbefestigung


Am Standort des ehemaligen Kiebinger Tors beim Zwinger hat die Bauhütte 2011 eine Tafel mit einer Übersicht über die mittelalterliche Stadtbefestigung anbringen lassen.

Ein informativer Hingucker für alle Interessierten, nicht nur bei Stadtführungen.

Auch auf dem Wehrgang zwischen Kalkweiler Torturm und Schütteturm hat die Bauhütte diese Tafel angebracht.



Heuberger Warte


Die Heuberger Warte ist ein ehemaliger Wartturm auf dem Gipfel des 483,5 m hohen Heubergs, zwischen Rottenburg am Neckar und Seebronn.

Der runde Turm wurde von den schwäbischen Reichsstädten während der Zeit der reichsstädtischen Pfandschaft Hohenbergs (1410–1454) an der Grenze zum Herzogtum Württemberg im Jahr 1422 erbaut. Heute ist er ein beschränkt zugänglicher Aussichtsturm von etwa 13 m Höhe mit Sicht zum Oberen Gäu und Schwarzwald.

Die Bauhütte hat 2010 den Zugang zum Turm entgrünt und eine neue Türe finanziert.


Unser kommendes Projekt: Sanierung der Marktbrunnensäule


Die „schönste gotische Brunnensäule Südwestdeutschlands“. Kopie von 1911, Original um 1482/83 (heute in der St. Moriz-Kirche).

Auch die Kopie von 1911 ist ein Denkmal und stark renovierungsbedürftig. Der Zahn der Zeit nagt an der aus Wendelsheimer Sandstein erbauten Kopie, die nun aus sich selbst ein Denkmal darstellt.

Die Stadt Rottenburg plant die Sanierung der Brunnensäule, die Bauhütte Rottenburg wird einen großen Anteil der Kosten dafür übernehmen.

 


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