Aktuelles:


geplant:
Jahreshauptversammlung 

-weitere Infos folgen hier, per Mail/Brief und in den Rottenburger Mitteilungen


geplant:  Sonntag,13. September 2020:
Teilnahme am „Tag des offenen Denkmals®“

Motto:  „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“
Aufgrund der aktuellen Situation wird der Tag des offenen Denkmals dieses Jahr virtuell stattfinden.

-weitere Infos folgen hier, per Mail/Brief und in den Rottenburger Mitteilungen

Link zum Tag des offenen Denkmals
Link zum Tag des offenen Denkmals Baden Württemberg/Kreis Tübingen/Rottenburg

 

Sonntag, 20. Oktober 2019:
Jahresausflug nach Bad Urach und Mössingen »100 Jahre BAUHAUS«

Mit der Fa. Edel geht es mit dem Bus ab 9 Uhr auf die Schwäbische Alb nach Bad Urach. Da unser Ausflug ganz im Motto »100 Jahre BAUHAUS« steht, besichtigen wir dort mit Führung um 10:30 Uhr das Tagungszentrum „Haus auf der Alb“, ein Gebäude, das in der Architektur des Bauhauses erstellt wurde.

Um 12 Uhr sind wir dann zum Mittagessen im Flairhotel „Vier Jahreszeiten“ in Bad Urach.

Danach geht es weiter nach Mössingen auf das Betriebsgelände der Firma PAUSA. Dort empfängt uns Herr Bürgermeister Gönner, der uns eine Führung durch die Industriebauten, die im Bauhausstil erstellt wurden anbietet.

Impressionen vom Ausflug

Samstag, 19. Oktober 2019:
Stadtführung durch Ehingens unbekannten Osten

Aufgrund der großen Nachfrage beim diesjährigen Tag des offenen Denkmals -es kamen trotz strömenden Regen 80 Teilnehmer -wiederholt der Verein Bauhütte Rottenburg e.V. die Führung unter dem Motto „Ehingens unbekannter Osten“.

Beim Rundgang mit den Ausschussmitgliedern der Bauhütte Frau Ursula Kuttler-Merz, Herrn Gunther Diehl und Herrn Hubert Heberle gibt es außer den Denkmälern Villa Pfeifer, Deichelweiher, Villa Glatze, Kegelbärren, Wörthtor und Haus Fischer einige neue Stationen, darunter die Traditions-Gasthöfe Schiff/Württemberger Hof und Anker sowie das Anwesen Hermann/Güterbeförderer Saile.

Voraussichtlich ist auch ein kurzer Blick ins Innere des von der Schließung bedrohten Schlachthofs möglich.


Donnerstag, 3. Oktober 2019:
20-jährige Vereinsjubiläum in der Zehntscheuer 

Wir feierten das 20-jährige Vereinsjubiläum in der Zehntscheuer in Rottenburg, umrahmt von einem Bläserensemble der Stadtkapelle Rottenburg und einem guten Buffet des Caterers vom Schlosssaal Bühl.

In diesem feierlichen Rahmen hat der Verein zum ersten Mal in seiner Geschichte 3 Mitglieder für Ihr besonderes Engagement in der Bauhütte mit der

Ehrenmitgliedschaft geehrt:

Frau Hermine Steger, auch posthum für die Verdienste Ihres 2017 verstorbenen Ehegatten
Herrn Walter Steger

Herr Peter Nagel

Herr Wilfried Ensinger

Allen gilt unser herzlicher Dank und unsere Anerkennung!


Sonntag, 8. September 2019:
Tag des offenen Denkmals: Motto „Ehingens unbekannter Osten“.

Beim Rundgang mit den Ausschussmitgliedern der Bauhütte Frau Ursula Kuttler-Merz, Herrn Gunther Diehl und Herrn Hubert Heberle gibt es außer den Denkmälern Villa Pfeifer, Deichelweiher, Villa Glatze, Kegelbärren, Wörthtor und Haus Fischer einige neue Stationen, darunter die Traditions-Gasthöfe Schiff/Württemberger Hof und Anker sowie das Anwesen Hermann/Güterbeförderer Saile.

Voraussichtlich ist auch ein kurzer Blick ins Innere des von der Schließung bedrohten Schlachthofs möglich.


Freitag, 9. August 2019:
Führung durch die Sülchenkirche, das dortige Museum und die Bischofsgruft

Die Sülchenkirche ist Friedhofskirche, Bischofsgrablege und archäologische Sensation zugleich. Herausragende Grabungsfunde, von denen die ältesten aus dem 6. Jahrhundert stammen, werden in einem Museumsbereich im Untergeschoss der Kirche präsentiert. Unsere Mitglieder hatten bei dieser fachkundigen Führung die Möglichkeit, das Gotteshaus in seiner historischen Bedeutung umfassend kennen zu lernen.


Mittwoch, 24. Juli 2019:
Altstadtgespräche

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Sülchgauer Altertumsverein Rottenburg e.V. im Veranstaltungsraum der Kreissparkasse am Marktplatz.

Unsere Gäste Frau Goerlich und Herr Thiem -beide vom Landesamt für Denkmalpflege- und Herr Dr. Andreas Panter von der unteren Denkmalschutzbehörde Esslingen berichten uns vom Bauen und Sanieren unter Berücksichtigung der Ansprüche des Denkmalschutzes in alten Städten -ein immer aktuelles Thema gerade auch für uns in Rottenburg.


Samstag, 20. Juli 2019:
Spaziergang durch die Altstadt

Die Bauhütte Rottenburg e.V. und der Sülchgauer Altertumsverein Rottenburg e.V. laden herzlich zu einem
Spaziergang zu den „unerkannten Schönheiten“ der Rottenburger Altstadt ein.

Herr Tilmann Marstaller -Bauforscher, Archäologe und der Fachmann für Dendrochronologie führt uns auf
einer etwa zweistündigen Tour zu wenig bekannten und daher nicht denkmalgeschützten, aber dennoch
besonderen interessanten Zeugnissen der Bau- und Stadtgeschichte in Rottenburg.
Treffpunkt ist um 10:30 Uhr am Marktbrunnen vor dem Dom


Mittwoch, 26. Juni 2019:
Jahreshauptversammlung im Martinihaus

Neben dem Beschluss einer Satzungsänderung die derzeit noch in der Umsetzung ist, wurden auch der Vorstand und der erweiterte Vorstand
-unsere Gründungsmitglieder Peter Nagel und Berthold Beyer sind nach 20 Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten- neu gewählt:

In Ihren Vorstandsämtern wurden bestätigt:

1. Vorsitzender                   Klaus Tappeser
2. Vorsitzender                   Michael Wöllermann
Kassier                                   Matthias Wyrwich
Schriftführer                       Gerhard Russius

im erweiterten Vorstand (*neu gewählt):

Ursula Kuttler-Merz           Dr.-Ing Holger Keppel
Dr. Michael Hagner            Gunther Diehl
Hubert Heberle                   Markus Schnell*
Helmut Schultheiß*

als Kassenprüfer wurden bestätigt:

Rolf Rehfuß                      Karlheinz Geppert

Die Wahl erfolgte einstimmig unter Enthaltung der Betroffenen.

Wir wünschen allen eine glückliche Hand und viel Erfolg in Ihren Ämtern!

Beschlossen wurde außerdem die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages von 21,00 auf 23,00 EUR jährlich ab 2020.

Rottenburgs Erster Bürgermeister Thomas Weigel berichtete auch über den Stand der geplanten Sanierung der Marktbrunnensäule, an deren Kosten sich die Bauhütte beteiligen wird. In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Zukunft des Kreissparkassen-Gebäudes am Marktplatz, das ja abgerissen werden und am selben Platz durch einen modernen Geschäftsbau ersetzt werden soll.

Als Gastredner referierte Herr Bürgermeister Gönner aus Mössingen mit einem Lichtbildvortrag passend zum diesjährigen Ausflug der Bauhütte über das Thema „100 Jahre BAUHAUS“ anhand des Pausa-Geländes in Mössingen, da ja im Bauhausstil errichtet wurde.


Samstag, 6. April 2019:
Altstadtgespräche zur Marktzeit: Quo vadis Rottenburg?

Bauen im historischen Stadtkern. Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Sülchgauer Altertumsverein e.V. im Haus am Nepomuk.
Vortrag von Erster Bürgermeister Thomas Weigel mit anschließender Diskussionsrunde.

Im Vortrag wurden die kommunalen Möglichkeiten zur Qualitätssicherung beim Planen und Bauen beleuchtet. Im Mittelpunkt standen dabei weniger die gesetzlichen Regelungen, sondern die von der Stadt entwickelten Vorgehensweisen und Förderungen

Alle Bildrechte auf dieser Seite wenn nicht anderes angegeben: Matthias Wyrwich, Bauhütte Rottenburg e.V.
Sonntag, 21. Oktober 2018:
Unser Jahresausflug nach Sigmaringen
Wie in der Jahreshauptversammlung durch unseren 1. Vorsitzenden, Klaus Tappeser, bereits angekündigt, fand Ende Oktober unser Jahresausflug nach Sigmaringen statt.

Das Omnibusunternehmen EDEL REISEN brachte uns wiederum sicher hin- und zurück.

Unser Programm sah wie folgt aus:

08.00 Uhr Abfahrt auf dem Betriebshof der Fa. EDEL REISEN, Bellinostrasse 10 in Rottenburg (dort konnte der PKW geparkt werden)

10.00 Uhr Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Dr. Ehm im Rathaus Sigmaringen mit Bericht über die Stadt Sigmaringen. Anschließend Begehung des Gartenschaugeländes.

12.15 Uhr Mittagessen im „Bootshaus“.

14.15 Uhr Führung Schloss Sigmaringen

15.30 Uhr Besichtigung LEA (Landeserstaufnahmestelle) in der ehemaligen Graf Stauffenberg Kaserne.

16.30 Uhr Rückfahrt nach Rottenburg


Samstag, 15. September 2018:
Ausflug zum Jerg Ratgeb Skulpturenpfad Herrenberg

Auf den Spuren von Jerg Ratgeb waren auf dem nach ihm benannten Skulpturen- und Lehrpfad 25 Mitglieder der BAUHÜTTE unlängst unterwegs.

Der zum Tode verurteilte und gevierteilte Maler und Bauernkriegskanzler Jerg Ratgeb (um 1480-1526) schuf neben vielen bedeutenden Werken auch den sog. Herrenberger Altar (heute in der Staatsgalerie in Stuttgart zu sehen).

Auf dem Skulpturenpfad selbst erinnert nur ein „leeres“ Replikat an das Original.

Neben dem historischen Bezug zu Ratgeb und seiner Zeit bekamen unsere Mitglieder dabei auch einen Einblick – auf einem außergewöhnlich hohen künstlerischen Niveau – in die unterschiedlichen bildhauerischen Materialien und Techniken der dort vertretenen Künstler.

Unser Vorsitzender bedankte sich bei Prof. Dr. Helge Bathelt, dem Initiator dieser Herrenberger Bürgeraktion, der uns sehr sachkundig und kurzweilig über den Pfad führte. Klaus Tappeser meinte auch, dass dieser Skulpturenpfad an die Opfer des Bauernkrieges erinnert und uns mahnt, unsere blutig erkämpften Freiheitsrechte nicht als selbstverständlich zu sehen.

Quellennachweis:
Text: im Wesentlichen von unserem Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Holger Keppel
Bilder: Herrenberger Altar: Staatsgalerie Stuttgart, Prof. Dr. Bathelt: Dr.-Ing. Holger Keppel, sonstige: Peter Gran


Sonntag, 9. September 2018:
Tag des Offenen Denkmals -Motto: Vergangenheit verbindet

Angedacht waren Führungen in Sülchen, auch zu den Gräbern prominenter Rottenburger.
Da aber das Diözesanmuseum gleichzeitig Führungen in Sülchen angeboten hatte, verzichteten wir in diesem Jahr auf eine Teilnahme am Tag des offenen Denkmals.


Montag, 9. Juli 2018:
Jahreshauptversammlung im Martinihaus
um 19.30 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27 in 72108 Rottenburg

Die Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Bericht des Kassiers
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung
  7. Vorhaben der Bauhütte
  8. Verschiedenes
  9. Vortrag des neuen Ausschussmitgliedes Herr Heberle über die Fachwerkfassaden in Herrenberg

Montag, 19. März 2018:
Führung durch das Schloss Wachendorf

Führung durch das Schloss Wachendorf durch Herrn Freiherr von Ow-Wachendorf

Sonntag, 26. November 2017:
Jahresausflug nach Biberach am der Riß


Der Jahresausflug nach Biberach a. d. Riß konnte nicht wie angekündigt am 22.10. stattfinden. Der Termin musste auf den 26.11.2017 verlegt werden.

Der Ablauf war wie folgt vorgesehen:

07.15 Uhr Abfahrt auf dem Betriebshof der Firma Edel Reisen, Bellinostraße 10 in Rottenburg (dort kann der Pkw geparkt werden.

10.00 Uhr Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Kuhlmann im Rathaus Biberach mit anschließender Präsentation

11.15 Uhr Vorstellung der Bauhütte Biberach durch die Vorstände Hans Beck und Ulrich Heinkele mit anschließendem Besuch des Bauhüttenprojekts und der Pfarrkirche St. Martin

12.30 Uhr Mittagessen im „Eberbacher Hof“, der für uns öffnet.

14.00 Uhr Historische Stadtführung

15.30 Uhr Zeit zur freien Verfügung oder Rückfahrt mit evtl. Einkehr zum Kaffee

circa 18.00 Uhr Rückkehr nach Rottenburg

Impressionen vom Ausflug

Alle Bildrechte: Matthias Wyrwich, Bauhütte Rottenburg e.V.

Sonntag, 10. September 2017:
Tag des Offenen Denkmals

Der Tag des Offenen Denkmals stand in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“:
Somit war für unseren Verein die Auswahl nicht allzu schwierig: Was hätte Rottenburg prächtigeres vorzuweisen als das neu erbaute und sanierte Bischöfliche Ordinariat?

Herr Generalvikar Dr. Stroppel hatte sich bereitgefunden, den Neubau der Diözese Rottenburg vorzustellen.

Unser 2. Vorsitzender Michael Wöllermann war sichtlich erstaunt, als er die Menschenmasse sah, die sich vor dem Ordinariat in Erwartung der Führung versammelt hatte, zumal an diesem Tag zudem bei prächtigem Wetter eine Großveranstaltung auf dem Marktplatz stattfand.

Quellennachweis Bilder:
Flyer/Plakat Tag des Offenen Denkmals: Deutsche Stiftung Denkmalschutz,
Neu- und Umbau Ordinariat, Porträt Dr. Stroppel: Diözese Rottenburg/Stuttgart,
Sonstige: Peter Gran


Samstag, 29. Juli 2017:
Besichtigung der neu renovierten Sülchenkirche

Nach Beendigung der umfangreichen Ausgrabungen, die teils spektakuläre Funde zum Ergebnis hatten, hat unser Verein zur Besichtigung der nunmehr wieder zugänglichen Sülchenkirche eingeladen.

Quellennachweis Bilder:
Ausgrabungen: Schwäbisches Tagblatt, Sülchenkirche: Stadt Rottenburg


Samstag, 3. Juli 2017:
Bericht zu unserer Jahreshauptversammlung
am 03.07.2017 um 19.30 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27 in Rottenburg

Am 3. Juli 2017 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der BAUHÜTTE im Martinihaus in Rottenburg statt. Der Vorsitzende, Herr Regierungspräsident Tappeser, begrüßte die Anwesenden sowie besonders die erschienenen Gäste, Herrn Bürgermeister Dr. Bednarz und die neue Leiterin der Stadtbibliothek, Frau Ruth Bolle.

Die Versammlung gedachte sodann der im abgelaufenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder.

In seinem Rückblick erwähnte der Vorsitzende nochmals die Höhepunkte des abgelaufenen Jahres: Dies waren der Jahresausflug nach Rastatt, der Vortrag des Präsidenten des Landesdenkmalamtes, Herrn Prof. Dr. Wolf, die Besichtigung des Wasserwerks an der Bronnbachquelle, die Besichtigung des E-Werks der Stadtwerke am Preußischen, sowie der Tag des Offenen Denkmals, an dem das Kalkweiler Tor vorgestellt wurde.

Als künftiges Vorhaben wird sich die BAUHÜTTE an der Sanierung der Replik der Marktbrunnensäule beteiligen.

Der diesjährige Jahresausflug führt am 22.10.2017 nach Biberach a. d. Riß.

Im November soll ein Fachvortrag von Herrn Dr. Keppel organisiert werden.

Am 29.07.2017 um 14.00 Uhr findet eine Besichtigung der neu renovierten Sülchenkirche statt.

Der diesjährige Tag des Offenen Denkmals am 10. September 2017 steht unter dem Motto „Macht und Pracht“. Herr Generalvikar Dr. Stroppel wird hier den Neubau der Diözese Rottenburg vorstellen.

Anschließend erstattete der Kassier, Herr Volker Derbogen, seinen diesjährigen Kassenbericht, der eine erfreuliche finanzielle Lage des Vereins auswies. Herr Derbogen wies darauf hin, dass er nunmehr nach zwanzigjähriger Tätigkeit als Kassier von diesem Amt zurücktreten werde.

Für die Kassenprüfer erstattete Herr Ernst Rößner den Prüfungsbericht. Es wurde alles in bester Ordnung vorgefunden. Herr Dr. Bednarz schlug daraufhin vor, den Vorstand zu entlasten. Dies wurde einstimmig angenommen.

In den nun folgenden Wahlen waren Vorstand und erweiterter Vorstand neu zu wählen. Man verständigte sich auf eine Abstimmung mittels Handzeichen. Herr Tappeser wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt. Ebenso Herr Wöllermann zum 2. Vorsitzenden. Herr Wyrwich wurde einstimmig zum neuen Kassier gewählt, während Herr Russius einstimmig wieder zum Schriftführer gewählt wurde. In den erweiterten Vorstand wurden Frau Kuttler-Merz, Herr Peter Nagel, Herr Dr. Keppel, Herr Gunther Diehl, Herr Berthold Beyer, Herr Dr. Michael Hagner und Herr Walter Steger je einstimmig gewählt.

Da Herr Ernst Rößner ebenfalls nach langjähriger Tätigkeit für eine Wiederwahl als Kassenprüfer nicht mehr zur Verfügung stand, wurde hier Herr Karl-Heinz Geppert als neuer Kassenprüfer sowie Herr Rolf Rehfuß als bisheriger Kassenprüfer einstimmig gewählt.
Nachdem sie lange Jahre das Amt des Kassiers sowie des Kassenprüfers ausgeübt hatten, wurden Herr Volker Derbogen sowie Herr Ernst Rößner verabschiedet und mit einem Geschenk bedacht.

Zum Abschluss der Versammlung stellte die neue Leiterin der Stadtbibliothek, Frau Ruth Bolle, in einem äußerst informativen Vortrag das neue Gebäude vor, das am Wochenende vom 25. August bis 27. August feierlich seiner Bestimmung übergeben wird.

(Leider zeigt unsere Vorstands-Seite immer noch größtenteils die Porträts unseres Vereins-Vorstands aus dem letzten Jahrhundert, da sich die betroffenen bislang immer noch zieren, ein aktuelleres Foto zur Verfügung zu stellen.)

Quellennachweis:
Text: von unserem Schriftführer Gerhard Russius
Bilder: Porträts Tappeser: Regierungspräsidium Tübingen, Bolle: Tübinger Wochenblatt, Bednarz: Stadt Rottenburg, Marktbrunnen: Stadt Rottenburg, Wappen Biberach: Wikipedia, Ausgrabung Sülchen: : Reutlinger Generalanzeiger, Porträts Stroppel: Generalvikariat Rottenburg, Derbogen: Stadt Rottenburg, Rößner: Schwäbisches Tagblatt, Diehl: CDU Kreisverband Tübingen, Geppert: Kulturamt Stadt Rottenburg, Flyer Tag des offenen Denkmals: https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/

Sonntag, 16. Oktober 2016:
Unser Bauhütten-Ausflug nach Rastatt

Leider hat sich niemand gefunden, der einen Bericht und/oder ein paar Fotos dieses Bauhütte-Ausflugs geliefert hätte, daher an dieser Stelle nur noch einmal die Einladung unseres Vorstands:

Wir fahren dieses Jahr mit der Firma Omnibus Groß nach Rastatt. Dort wird uns um 10.30 Uhr der Oberbürgermeister der Stadt Rastatt, Herr Hans Jürgen Pütsch empfangen. Danach machen wir eine Stadtführung und nachmittags noch eine Schlossführung.

So sah das Programm aus:

  • 08.30 Uhr Abfahrt vom Betriebsgelände der Firma Omnibus Groß, Röntgenstr. 21, 72108 Rottenburg
  • 10.30 Uhr Empfang beim Oberbürgermeister der Stadt Rastatt, Herrn Hans Jürgen Pütsch
  • 11.15 Uhr Stadtführung
  • ca. 13.00 Uhr gemeinsames Mittagessen im Restaurant Hopfenschlingel (mit eigener Brauerei)
  • 15.00 Uhr Schlossführung
  • ca. 16.30 Uhr Rückfahrt
  • ca. 18.30 Uhr Rückkehr in Rottenburg

Sonntag, 11. September 2016:
Tag des Offenen Denkmal

Der Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 stand mit „Gemeinsam Denkmale erhalten“ ganz im Zeichen des gemeinschaftlichen Handelns, deshalb war es für die Bauhütte e.V. naheliegend, wieder einmal Führungen durch den Rottenburger Kalkweiler Torturm anzubieten.

Die Führungen, die um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr stattfanden, wurden von unserem 1. Vorsitzenden, Herrn Alt-Oberbürgermeister Klaus Tappeser persönlich durchgeführt.

Im Schwäbischen Tagblatt fanden sich auch Hinweise über die übrigen Angebote zum diesjährigen Dankmaltag.

Quellennachweis: Textausschnitt aus dem Schwäbischen Tagblatt vom 11.9.2016

Links hierzu:
Informationen zum Tag des Offenen Denkmals, Artikel im Schwäbischen Tagblatt zum Tag des Offenen Denkmals (Textausschnitt oben)


Sonntag, 31. Juli 2016:
Kraftwerks-Besichtigung

Es hat sich leider niemand gefunden, der über die Besichtigung des Kraftwerks beim Preußischen ein paar Eindrücke vermeldet hätte.

Den Stadtwerken Rottenburg, dem Geschäftsführer Herrn Beer, Herrn Armin Neu und seinem Team möchten wir trotzdem für die Möglichkeit dieser Besichtigung danken.


Mittwoch, 13. Juli 2016:
Bericht zu unserer Jahreshauptversammlung
am 13.07.2016 um 19.30 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27 in 72108 Rottenburg

Das Protokoll von unserer Hauptversammlung liegt leider noch nicht vor.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Tagesordnung sieht wie folgt aus:

    1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
    2. Feststellung der Formalien
    3. Totenehrung
    4. Bericht des 1. Vorsitzenden für das Jahr 2015
    5. Ausblick auf das Jahr 2016
    6. Bericht des Kassiers
    7. Aussprache
    8. Bericht der Kassenprüfer
    9. Entlastung des Vorstandes und des Ausschusses
    10. Antrag des Vorstandes

dahingehend, den unter Ziffer 10. der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung vom 07.05.2014 getroffenen Beschluss der Hauptversammlung zur Beteiligung an den tatsächlichen Sanierungskosten der Marktbrunnen-Spitze aufzuheben.

    1. Weitere eingegangene Anträge
    2. Verschiedenes
    3. Fachvortrag

Herr Daniel Bearzatto, Geschäftsführer der Agentur für Klimaschutz, Tübingen, hält einen Vortrag zum Thema „Energetische Sanierung von schützenswerten Gebäuden“.

Anträge zur Tagesordnung sollten spätestens eine Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung
beim 1. oder 2. Vorsitzenden eingegangen sein.


Montag, 20. März 2016:
Vortragsabend in der Kreissparkasse

Nach längerer Unterbrechung fand unsere Vortragsreihe „Neues Bauen in der alten Stadt“ wieder einmal ihre Fortsetzung

Prof. Dr. Claus Wolf, Abteilungspräsident des Landesamtes für Denkmalpflege, hielt einen Vortrag mit dem Thema „Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Heute“.

Prof. Dr. Wolf wuchs in Sigmaringen auf, machte dort auch sein Abitur und studierte nach der Bundeswehrzeit an der Universität Freiburg i. B. Dort hatte er 1991 auch in Ur- und Frühgeschichtlicher Archäologie promoviert. Nach der Ausübung verschiedener Führungspositionen in der Schweiz lehrte er seit 2006 auch an der Schweizer Universität Freiburg Archäologie. Am 1. Juli 2010 wurde Herr Prof. Dr. Wolf Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg in Stuttgart.

Unser Vereinsvorsitzender, Alt-Oberbürgermeister Klaus Tappeser, dankte Herrn Professor Wolf für seinen hervorragenden Vortrag.

Er bedankte sich auch im Namen aller bei der Stadtsparkasse Rottenburg, die nicht nur ihre Räumlichkeiten für diesen Abend zur Verfügung gestellt hatte, sondern darüber hinaus auch für eine reichliche Auswahl an Getränken Sorge getragen hatte.

Für angeregte Gespräche im Anschluss an den Vortrag mangelte es daher wiederum weder an Motivation noch an Stoff.

Links hierzu:
Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Quellennachweis:
Einladung zum Vortrag von unserem 2. Vorsitzenden Michael Wöllermann

Samstag, 10. Oktober 2015:
Unser Bauhütten-Ausflug nach Rottweil
Leider hat sich niemand gefunden, der einen Kurztext und/oder ein paar Fotos dieses Bauhütte-Ausflugs geliefert hätte, so dass also in diesem Punkte unsere Chronik unvollständig geblieben ist.

Samstag, 12. September 2015:
Tag des offenen Denkmals

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals stand unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“. Unser Verein beteiligte sich mit einer Führung durch die Morizkirche, wobei unser Vorstandsmitglied Peter Nagel die handwerklichen Leistungen während der Renovierungsarbeiten würdigte, und unser Domkapitular Wolfgang Urban die Restaurierung der kunstgeschichtlich relevanten Schätze der Morizkirche herausstellte.

Links hierzu:
Die Beiträge Rottenburgs zum Denkmaltag
Die Kirchengemeinde St. Moriz


Samstag, 30. Mai 2015:
Bericht zu unserer Jahreshauptversammlung
am 30.05.2015 um 19.30 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27, in Rottenburg

Unser Vereinsvorsitzender Klaus Tappeser eröffnete unsere Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung der Anwesenden und bedankte sich bei Herrn Josef Albrecht, dem Leiter des Martinihauses und seinem Team für die gewährte Gastfreundschaft.

Er berichtete über den im Jahr 2014 durchgeführten Ausflug nach Laupheim, der ein voller Erfolg war. Ebenso berichtete er über den Vortrag von Herrn Regierungsbaumeister Werner und bedankte sich bei der Kreissparkasse für die Überlassung der Örtlichkeiten.
Zum Tag des offenen Denkmals wurden die Geyer-Fenster im Dom durch Herrn Urban vorgestellt und im August fand dann ein gemeinsamer Spaziergang nach Eckenweiler mit dem Besuch der dortigen Hockete statt.
Man nahm an der Umfrage zur Zukunft der Vereine teil. Angesprochen wurde auch der derzeitige Zustand des Bellino-Gartenhauses und die Stellungnahme des AK Stadtbild hierzu. Nach Auffassung des Vorsitzenden stellt der derzeitige Zustand die Erhaltung des Status quo dar und darf als gelungen bezeichnet werden.
Mit der Stadt Rottenburg hat er vereinbart, über Sanierungsvorhaben in Rottenburg zu reden.

Der diesjährige Ausflug soll am 10.10.2015 nach Rottweil durchgeführt werden, er wird vom Vorsitzenden organisiert.

Im Herbst findet ein Fachvortrag von Prof. Lederer zu den Arbeiten im Bischöflichen Ordinariat statt.
Am Tag des offenen Denkmals, der zu Thema Handwerk stattfindet, beteiligt sich der Verein mit einer Führung in der Morizkirche und der Besichtigung der dortigen handwerklichen Leistungen, die von Peter Nagel übernommen wird.

Der Kassier Volker Derbogen verlas seinen Kassenbericht. Der Verein hat derzeit 133 Mitglieder. Die auf der letztjährigen Hauptversammlung beschlossene Beteiligung mit 15.000 € an der Sanierung der Brunnenspitze des Marktbrunnens wurde noch nicht abgerufen.

Herr Rolf Rehfuß berichtete über die Kassenprüfung, die am 30.03.2015 stattgefunden hat. Die Kasse wurde von den Herren Rößner und Rehfuss eingehend geprüft. Insbesondere wurden sämtliche Belege und Aufzeichnungen eingesehen. Es wurde alles in Ordnung gefunden, dem Kassier konnte eine einwandfreie Führung der Kasse bestätigt werden. Die Kassenprüfer empfahlen deswegen, dem Vorstand und dem Kassier ohne Einschränkung Entlastung zu erteilen.

Peter Nagel bemängelt die aus seiner Sicht zu geringe Beteiligung des Vereins an Bauvorhaben der Stadt, die Bezug auf das historische Stadtbild haben.
Der Vorsitzende schlug hier vor, klare Absprachen zwischen dem Verein und der Stadtverwaltung zu treffen.
Herr BM Weigel wies darauf hin, dass am Ende eines jeden Diskussionsprozesses die Entscheidung des Gemeinderates steht.
Herr Dr. Keppel regte an, auf kommunaler Ebene einen beratenden Ausschuss einzurichten.
Es wurde folgender einstimmiger Beschluss gefasst:
Der Vorsitzende wird ermächtigt, mit dem Oberbürgermeister entsprechende Absprachen zu treffen.

Herr Dr. Jäger beantragte, dass die Versammlung dem Vorstand Entlastung erteilen möge.
Dieser Antrag wurde bei Enthaltung der Betroffenen einstimmig angenommen.

Zu den anstehenden Neuwahlen unseres Vorstands wurde BM Weigel zum Wahlleiter bestimmt.
Der Wahlleiter fragte die Versammlung, ob über die einzelnen Ämter en bloc offen abgestimmt werden könne, da doch sämtliche bisherigen Mitglieder des Vorstandes wieder kandidierten. Hiergegen wurde keine Gegenstimme erhoben.
Es erfolgte dann die Abstimmung, die mit Enthaltung der jeweilig Betroffenen einstimmig ausfiel.

Gewählt wurden somit:

• Klaus Tappeser, 1. Vorsitzender
• Michael Wöllermann, 2. Vorsitzender
• Volker Derbogen, Kassier
• Gerhard Russius, Schriftführer
• Ursula Kuttler-Merz, Beisitzerin
• Peter Nagel, Beisitzer
• Dr. Holger Keppel, Beisitzer
• Dr. Michael Hagner, Beisitzer
• Matthias Wyrwich, Beisitzer
• Walter Steger, Beisitzer
• Berthold Bayer, Beisitzer
• Rolf Rehfuß, Kassenprüfer
• Ernst Rößner, Kassenprüfer

Sämtliche Gewählten nahmen die Wahl an.

Verschiedenes:
Das Kalkweiler Tor sollte wieder gereinigt und aufgeräumt werden. Peter Nagel schlug hierzu einen Arbeitseinsatz von 4 bis 5 Personen vor unter seiner Regie. Es meldeten sich Ernst Wiedmaier, Edith Oblyschuk, Klaus Heublein, Dr. Michael Hagner und Priska Tappeser.

Herr BM Weigel erläuterte den derzeitigen Stand der Restaurierungsarbeiten an der Marktbrunnensäule. Diese Arbeiten waren durch die Einschaltung der Denkmalschutzbehörde ins Stocken geraten.

Peter Nagel erwähnte die Führung durch den Generalvikar im Bischöflichen Ordinariat. Hierum wollte sich der Vorsitzende kümmern.

Zum Abschluss hielt BM Weigel einen interessanten Vortrag zum Thema „Ideenwettbewerb – Rottenburger Bahnhof und zugehöriges Sanierungsgebiet“

Dieser Vortrag zeigte den derzeitigen Stand des Ideenwettbewerbs anhand von Beispielen auf.
Es schloss sich eine lebhafte Diskussion an.

Quellennachweis:
Text: von unserem Schriftführer Gerhard Russius
Bilder: Porträt Tappeser: Wikipedia, Weigel: Internetauftritt der Stadt Rottenburg, Porträts Derbogen und Keppel: Archiv Bauhütte, Porträt Urban: KulturGUT Landkreis Tübingen, Porträt Lederer: Stuttgarter Zeitung

Donnerstag, 27. November 2014:
Vortragsabend in der Kreissparkasse

Vortrag im Rahmen der Reihe „Neues Bauen in der alten Stadt“

Unser Ausschussmitglied Dr. Holger Keppel hat auch dieses Jahr wiederum einen Referenten für unsere Vortragsreihe gewonnen:

Herr Dipl. Ing. Kurt Werner, Regierungsbaumeister, ehemaliger Baubürgermeister der Stadt Konstanz, referierte im Veranstaltungsraum der Kreissparkasse Rottenburg zum Thema „Neues Bauen im Bestand – Instrumente der Qualitätssicherung“.

Das Ereignis schaffte es diesmal sogar auf die Titelseite des Schwäbischen Tagblatts vom Vorabend des ersten Adventssonntags (siehe Kopie des Artikels rechts).

Böse Zungen behaupteten, es wären mehr Baubürgermeister als sonstige Zuhörer im Auditorium gewesen. Tatsächlich war diese Zunft mit den Herren Keppel, Werner und Weigel recht stark vertreten, und den Zuspruch des sonstigen Publikums hätte man sich etwas enthusiastischer gewünscht, aber die Anwesenden wurden mit interessanten Rück-, Ein- und Ausblicken auf Wesen und Wirken der für das Planen und Bauen in historischem Bestand Verantwortlichen belohnt.

Unser Vorsitzender und ehemaliger Oberbürgermeister unserer Stadt Klaus Tappeser dankte Herrn Werner für seinen hervorragenden Vortrag, vergaß auch nicht, die organisatorischen Vorbereitungen Herrn Wöllermanns lobend zu erwähnen, und sprach auch wiederum der Kreissparkasse Tübingen den Dank unseres Vereins aus für die Überlassung des Vortragsraumes und die großzügige Bewirtung der Anwesenden.

 


Samstag, 11. Oktober 2014:
Unser Bauhütten-Ausflug nach Laupheim

Nahezu auf die Minute nach Plan erfolgte die Abfahrt um 08.15 Uhr vom Betriebshof der Firma Omnibus Groß.

Nach zweistündiger Fahrt wurden wir stilvoll mit einem Sektempfang im Foyer des Kulturhauses im Schloss Großlaupheim von Herrn Bürgermeister Rainer Kapellen begrüßt.

Im verbleibenden Teil des Vormittags führte Museumsleiter Dr. Michael Niemetz uns durch das Museum, das insbesondere den Ursprüngen, der Entwicklung, der Blühte und dem schmerzlichen Ende des jüdischen Lebens in Laupheim gewidmet ist.

Anschließend begleitete Dr. Niemetz uns auch durch den prachtvollen Schlosspark bis hin zum „Rothen Ochsen„, wo wir um ca. 12.00 Uhr zum Mittagessen erwartet wurden (allerdings hat das unseren Vereinsvorstand wohl einiges an Verhandlungsgeschick abverlangt, da dieser Gourmet-Tempel üblicherweise erst um 18.00 Uhr öffnet).

Nach 14.00 Uhr ging’s dann zum jüdischen Friedhof: Es war wiederum Dr. Michael Niemetz, der uns das erst Haus am jüdischen Friedhof vorstellte und seine Geschichte und Funktion erläuterte.

Ein Rundgang durch den jüdischen Friedhof, der nach 1730 angelegt wurde, und wo noch etwa 1000 Grabsteine erhalten sind, bildete den Abschluss unseres Besuchs in Laupheim.

Links hierzu: Unser Ausflugsziel Laupheim,
Die Rede zur Einweihung des Kulturhauses Großlaupheim von Gerd Mann, Architekt,


Sonntag, 14. September 2014:
Tag des offenen Denkmals

Am 14. September 2014 nahm die Bauhütte wieder am jährlich stattfindenden „Tag des offenen Denkmals“ teil.

Wir konnten Herrn Wolfgang Urban gewinnen:
Dieser hat dann – entgegen den offiziellen Ankündigungen der Denkmalstiftung – um 13.00 Uhr und um 14.00 Uhr jeweils eine Führung zu den Geyer-Fenstern im Dom durchgeführt.

Die zeitliche Verschiebung der Führungen lag daran, dass die evangelische Kirche an diesem Tag den Dom ebenfalls noch benötigte.

Unser Vereinsvorsitzender, Herr Klaus Tappeser, begrüßte die Teilnehmer und insbesondere Herrn Wolfgang Urban, den ehemaligen Kustos unseres Diözesanmuseums.

Dieser ließ es sich nicht nehmen, den zahlreich erschienenen Teilnehmern alle drei Fenster im Altarraum des Doms in seiner gewohnt engagierten und souveränen Art in allen Einzelheiten zu erklären. Darüber hinaus schilderte er die gesamte Breite des künstlerischen Wirkens von Wilhelm Geyer, sowie auch seinen Einsatz für die Geschwister Scholl in der Zeit des Nationalsozialismus.

Die nächste Besucher-Gruppe wartete schon ungeduldig an der Dompforte, als Herr Tappeser seine Schluss- und Dankesworte etwas kurzfassen musste, um deren Geduld nicht übermäßig zu strapazieren.

Herr Dr. Gerold Jäger, unser Mitglied und Rottenburger Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, hatte darauf hingewiesen, dass Herr Pfarrer Uhl aus Wurmlingen zwei Führungen in der Oberndorfer Kirche mit dem inzwischen renovierten Schnitzaltar, und zwar um 14.00 Uhr und um 15.30 Uhr durchführen würde.

Außerdem würde Herr Dr. Berchtold an diesem Tage auch Kirche und Schloss in Hemmendorf um 15.00 Uhr vorstellen.

Ein Chronist für letztere Angebote zum Tag des offenen Denkmals hat sich allerdings aus den Reihen unseres Vereins bislang nicht finden lassen.

Quellennachweis:
Text: basiert auf der Einladung von unserem 2.Vorsitzenden Michael Wöllermann
Bilder:
Oberndorf Kirche und Altar: St. Ursula, Oberndorf, SE Pfaffenberg
Hemmendorf Kirche und Schloss: Sehen und Erleben – Rottenburg am Neckar


Sonntag, 3. August 2014:
Gemeinsamer Spaziergang nach Eckenweiler

Der Vorstand möchte mit seinen Mitgliedern einen Sonntagsspaziergang machen. Freunde und Partner sind selbstverständlich auch willkommen.
Ziel ist die Zwiebelberda-Hocketse in Eckenweiler.

Wir treffen uns um 12.00 Uhr bei den Parkplätzen im Rommelstal: Kurz nach der Brücke über die Autobahn A81 geht es von der Verbindungsstraße zwischen Ergenzingen und Eckenweiler, von Ergenzingen kommend, links ins Rommelstal. Dort sind die Parkplätze.

Nachzügler können sich auch um 13.00 Uhr in Eckenweiler beim Fest einfinden.

Quellennachweis:
Text: basiert auf der Einladung von unserem 2. Vorsitzenden Michael Wöllermann
Bild: Förderverein Eckenweiler „Lebendiges Dorf“ e.V.


Mittwoch, 7. Mai 2014:
Bericht zu unserer Hauptversammlung
am 07.05.2014 um 19.30 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27, in Rottenburg

Um 19.30 Uhr konnte unser 1.Vorsitzender Klaus Tappeser im Martinihaus in Rottenburg 31 Mitglieder begrüßen, die zur Hauptversammlung erschienen waren.

In seinem Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr wies der Vorsitzende zunächst auf die zwei Führungen im Kalkweiler Tor hin, die am 1. Mai 2014 stattgefunden haben.
Die Führungen wurden von unserem Mitglied Jürg Gäbele durchgeführt und hatten gute Resonanz.

Im Kalkweiler Tor wurden die Treppenstufen ausgebessert.

Der Ausflug nach Weil der Stadt mit dortiger Nachtführung war ein voller Erfolg. Der Vorsitzende bedankte sich bei Dr. Keppel für die Organisation.

Ebenfalls war der Fachvortrag von Herrn Kuhlmann (intern) zur Situation der Stadt Biberach an der Riß eine gelungene Veranstaltung.

Der Ausschuss schlägt der Versammlung vor, sich an der Sanierung der Spitze des Marktbrunnens mit einem Betrag von bis zu 15.000,00 € zu beteiligen.

Am Tag des offenen Denkmals, der dieses Jahr zum Thema „Farbe“ stattfindet, wird sich der Verein wieder beteiligen.

Wir werden Führungen im Dom anbieten und die dortigen Glasmalereien, insbesondere die sogenannten Geyer-Fenster anschauen.

Diese Führungen wird der ehemalige Direktor des Diözesanmuseums, Herr Wolfgang Urban leiten.

Im Herbst wird uns Herr Architekt Prof. Lederer einen Fachvortrag zum Neubau der Diözesankurie halten, der im Neubau stattfinden wird.

Der Verein wird sich darüber hinaus mit der Situation der Umplanungen im Schänzle auseinandersetzen, hierzu wird Herr Baubürgermeister Thomas Weigel in der heutigen Versammlung referieren.

Unser Jahresausflug wird uns am 11.10.2014 nach Laupheim führen.

Im Anschluss hieran erstattete der Kassier, Herr BM Volker Derbogen seinen Kassenbericht.

Es schloss sich der Bericht der Kassenprüfer an, der von Erich Rößner erstattet wurde. Herr Rößner empfahl die Entlastung des erweiterten Vorstandes, die dann auch einstimmig erfolgte.

Die Versammlung beschloss sodann, dass der Verein sich an der Sanierung der Spitze des Marktbrunnens mit einem Betrag bis zu 15.000.00 € beteiligt.

In seinem Fachvortrag stellte Herr Baubürgermeister Thomas Weigel zunächst die Geschichte des Schänzle und den derzeitigen Planungsstand sowie die Ergebnisse der durchgeführten Bürgerbeteiligung vor. Herr Weigel wies hierbei darauf hin, dass das Schänzle schon seit längerem keinen Inselcharakter mehr habe. Gleichwohl werde man nach dem Ergebnis der Bürgerbeteiligung die Planungen so ausrichten, dass der Mühlkanal erhalten bleiben soll.

Der Vorsitzende bedankte sich bei Herrn BM Weigel für seinen äußerst informativen Vortrag und schloss die Versammlung gegen 21.30 Uhr.

Quellennachweis:
Text: von unserem Schriftführer Gerhard Russius
Bilder: Porträt Tappeser und Wappen Laupheim: Wikipedia, Porträt Gäbele: WTG Rottenburg, Porträt Kuhlmann: Internetauftritt der Stadt Biberach, Marktbrunnen, Porträts Derbogen und Weigel: Internetauftritt der Stadt Rottenburg, Geyer-Fenster: Veröffentlichung des Priesterseminars Rottenburg, Porträt Urban: KulturGUT Landkreis Tübingen


Donnerstag, 1. Mai 2014:
Wir öffneten mal wieder den Kalkweiler Torturm

Am 1. Mai öffneten wir wieder den Kalkweiler Torturm. Er konnte von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Unser Vereinsmitglied, Ihnen auch bekannt als langjähriger Stadtführer, Herr Jürg Gäbele, bot um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr eine Führung durch den Turm an. Die Teilnahme war kostenlos.

Nach der Turmbesteigung konnte man sich noch mit einer Kleinigkeit zum Essen und einem Getränk stärken, der Vorstand bewirtete unter Leitung von Herrn Peter Nagel vor Ort.

Samstag, 12. Oktober 2013:
Ausflug Bauhütte Jahresausflug nach Weil der Stadt

Eine starke Teilnehmer-Truppe hatte sich um 15.00 Uhr zu unserem diesjährigen Bauhüttenausflug auf dem Betriebsgelände der Firma Edel-Reisen versammelt.

Schon nach einer kurzen Fahrzeit von einer Stunde hatten wir unser Ziel Weil der Stadt erreicht.

Nach einem Überraschungssekt mit Croissants (wir bedanken uns dafür bei Familie Edel) ging es in die historische Altstadt, vorbei am Narrenbrunnen und dem alten Rathaus ins Kepler-Museum.

Wolfgang Pleither und sein Kollege führten uns sehr anschaulich und lehrreich durch das Leben und Werk von Johannes Kepler, dem großen Sohn der Stadt.

Zuvorderst bekannt durch die Keplerschen Gesetze der Planetenbewegung, war er doch nicht nur als Astronom, sondern auch als Naturphilosoph, Mathematiker, Astrologe, Optiker und evangelischer Theologe wissenschaftlich tätig
(Das Museum ist in seinem Geburtshaus untergebracht).

Nach einer Stärkung im Hotel Krone Post ging es hinaus in die Nacht.

Kalt war es, aber schön war der Rundgang durch die mittelalterliche Stadt, sehr anschaulich und amüsant geführt von Gerd Diebold, seit zehn Jahren Nachtwächter der Stadt

Vor der Heimfahrt gab es auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer noch ein gemütliches Beisammensein wiederum im Hotel Krone Post.

Quellennachweis:
Text mit freundlicher Mitwirkung von unserem Vorstandsmitglied Dr. Holger Keppel


Montag, 17. Juni 2013:
Jahreshauptversammlung um 20.00 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27, in 72108 Rottenburg

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Feststellung der Formalien/Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden für das Jahr 2012
  4. Ausblick auf das Jahr 2013 durch den 1. Vorsitzenden
  5. Bericht des Kassiers
  6. Aussprache
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Neuwahlen
    1. 1. Vorsitzender
    2. 2. Vorsitzender
    3. Mitglieder erweiterter Vorstand
    4. Kassenprüfer
  10. Verschiedenes
  11. Fachvortrag von Frau Dr. Melanie Prange,
    Direktorin des Diözesanmuseums der Diözese Rottenburg – Stuttgart

Anträge zur Tagesordnung müssen bis zum 10. Juni 2013 beim Vorstand in schriftlicher Form eingegangen sein.


Freitag, 19. März 2013:
Vortragsabend im Rahmen der Reihe „Neues Bauen in der alten Stadt“

Unserem Vereinsvorstandsmitglied Dr. Holger Keppel war es wieder einmal gelungen, einen Referenten für unsere Vortragsreihe zu gewinnen. Er war es dann auch, der uns den Gastredner des Abends vorstellte:

Es war der Baubürgermeister der Stadt Biberach an der Riß, Dipl.-Ing. Christian Kuhlmann.

Er erläuterte uns das Konzept der dortigen Stadtentwicklung:

„Altes bewahren, Neues wagen“
als Leitmotiv für alle Planungen, sowohl für den Gesamtgrundriss der Stadt als auch für die einzelnen – öffentlichen oder privaten – Gebäude, unter Berücksichtigung der unterschiedlichsten Aspekte –
Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistungen, Kultur, Erreichbarkeit, usw.

Unser Vereinsvorsitzender, Alt-Oberbürgermeister Klaus Tappeser, dankte Herrn Kuhlmann für seinen hervorragenden Vortrag.

Er bedankte sich auch im Namen aller bei der Stadtsparkasse Rottenburg, die nicht nur ihre Räumlichkeiten für diesen Abend zur Verfügung gestellt hatte, sondern darüber hinaus auch für eine reichliche Auswahl an Getränken Sorge getragen hatte.

Für angeregte Gespräche im Anschluss an den Vortrag mangelte es daher weder an Motivation noch an Stoff.

Links hierzu:
Die Stadt Biberach an der Riß allgemein, und ihre Konzepte in der Stadtentwicklung.

Quellennachweis:
Portrait Kuhlmann, Merian-Stich, Stadtplan-Auszug aus dem Internet-Auftritt der Stadt Biberach

 

7. Oktober 2012:
Unser Jahresausflug nach Marbach am Neckar

Pünktlich kurz nach 8 Uhr in der Früh ging’s los, allerdings waren die Altstadt-Gassen in Marbach für unseren komfortablen Reisebus für die Anfahrt bis vor die Rathaustür etwas eng – die letzten Meter legten wir zu Fuß zurück.

Bürgermeister Pötsch empfing uns im Sitzungssaal des Rathauses und führte uns ein in Geschichte und Gegenwart der Stadt.

Der erste Höhepunkt unseres Ausflugs war danach unser Besuch im Literaturmuseum der Moderne.

Hier gab uns Dr. Roland Kamzelak einen Überblick über die Dauer- und Wechselausstellungen, mit denen hier die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart präsentiert wird.

Dann führte er uns in das Schiller-Nationalmuseum, wo ein Flügel in Gänze unserem Dichterfürsten Friedrich Schiller gewidmet ist, während der andere Flügel die literarischen Zeugnisse des 18. und 19. Jahrhunderts der Schwäbischen Dichtung beherbergt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Glocke übernahmen zwei Stadtführer jeweils eine Hälfte der Teilnehmer.

Kurzweilig und humorig wurde uns die bewegte Historie der Stadt Marbach geschildert.

Natürlich stand das Geburtshaus Friedrich Schillers (rechts) auf dem Besuchsprogramm, aber ein bei uns weniger bekannter Sohn der Stadt Marbach ist Tobias Mayer, ein bedeutender Mathematiker, Astronom, Kartograph und Geograph. Zu seinem 250. Todestag ehrt ihn die Stadt mit Ausstellungen, Festen, Vorträgen und wissenschaftlichen Symposien (sein Geburtshaus links).

Zum Abschluss gab’s bei einer kurzen Rast während der Heimfahrt zu einem Glas Sekt als Überraschung frische Eier aus Wolfenhausen.

Links hierzu:
Die Firma Omnibus Groß in Rottenburg
die Schillerstadt Marbach
das Deutsche Literatur Archiv
und der Artikel über Tobias Mayer in Wikipedia


September 2012:
Ausstellung im Rathaus Rottenburg

Bis zum 13.September 2012 hatte unser Mitglied Dr. Jaeger wieder eine Ausstellung im Foyer des Rathauses hier in Rottenburg mit dem Thema „Stadttore und -Türme“, hauptsächlich aus Orten hier in Baden-Württemberg und im bayrischen Schwaben.


Sonntag, 9. September 2012:
Tag des Offenen Denkmals

Am 9.September fand der Tag des offenen Denkmales statt. Thema dieses Tages war „Holz“, deshalb war es für die Bauhütte e.V. naheliegend, Führungen durch den Rottenburger Stadtteil Ehingen anzubieten.

Die Führungen, die um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr stattfanden, wurden von unserem 1. Vorsitzenden, Herrn Alt-Oberbürgermeister Klaus Tappeser persönlich durchgeführt.
Treffpunkt war jeweils der Ehinger Platz.

Quellennachweis: Kartenausschnitt von maps.tag-des-offenen-denkmals.de
Link hierzu: Informationen zum Tag des Offenen Denkmals


Sonntag, 29. Juli 2012:
Spaziergang zur Sülchenkirche

Ausgrabungen an der Sülchenkirche

Am Sonntag, den 29. Juli 2012 bot unser Verein seinen Mitgliedern, Freunden und interessierten Bürgern eine fachkundige Führung in der Sülchenkirche an.

Das Objekt sollte eigentlich erwandert werden. Hierzu sollte man sich am Sonntag um 14:00 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus einfinden, um dann von dort aus gemeinsam zur Sülchenkirche zu wandern. Die Schar, die sich dort zur vereinbarten Zeit versammelt hatte, war gut überschaubar: rund 10 wackere Wanderer.

Wer nun ein allgemeines Desinteresse am Thema befürchtete, wurde alsbald eines Besseren belehrt. Der Großteil der Interessenten hatte von der Option Gebrauch gemacht, die eigentlich nur für die Fußkranken vorgesehen war. Die durften sich nämlich gegen 14:20 Uhr vor Ort einfinden. Insgesamt hatten sich also doch rund 80 Interessenten eingefunden, wobei die besten Plätze natürlich an die Fußkranken gingen, zumal sie ja als erste vor Ort waren.

Die Führung begann um 14:30 Uhr. Herr Theo Kurtenbach vom Bischöflichen Ordinariat gab einen Überblick über die Geschichte der Sülchenkirche und erklärte die geplanten Sanierungsarbeiten. Diese allerdings sind gehörig ins Stocken geraten. Die Gründe hierfür erläuterte dann Herr Rümmele. Er ist der Verantwortliche für die umfangreichen archäologischen Grabungsarbeiten, die wohl zu teilweise unerwarteten Entdeckungen geführt haben.

Während der Erweiterung der Bischofsgruft entdeckten die Archäologen das Fundament einer Apsis. Nach rechts, Richtung Süden, schließt sich ein weiterer Bogen an, der deutlich über die jetzige Außenwand hinausragt. Die Archäologen vermuten, dass nördlich anschließend an die nunmehr freigelegte zentrale Apsis die Reste einer dritten Apsis gefunden werden.

Beate Schmid, Referentin für Mittelalterarchäologie im Regierungspräsidium Tübingen, hat diese Grabungsfunde als „extraordinär“ klassifiziert, deuten sie doch darauf hin, dass der Vorgängerbau der Sülchenkirche einen Drei-Apsiden-Chor hatte, es sich also offenbar um einen „bedeutenden Kirchenbau“ handelte. Das Mauerwerk deute darauf hin, dass die Apsiden aus der Karolingerzeit oder der Zeit der Ottonen, also dem 8. oder 9. Jahrhundert stammen: Es wurden so genannte römische Handquader verbaut, die aus Bauten der römischen Stadt Sumelocenna stammen.

Durch diese und weitere überraschende Grabungsfunde verzögert sich die Sanierung der Sülchenkirche. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten im Februar 2012 beendet sein. Die Bauleitung vermutet, dass erst 2013 wieder Trauerfeiern in der Sülchenkirche möglich sein werden.


Sonntag, 9. Juli 2012:
Jahreshauptversammlung Hauptversammlung der Bauhütte e.V.
am 09.07.2012 um 19.30 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27, in Rottenburg

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Klaus Tappeser
  2. Feststellung der Formalien/Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden
  4. Bericht des Kassiers
  5. Aussprache
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung des Vorstandes
  8. Verschiedenes

Ausblick auf das laufende Jahr

Voraussichtliche Termine im laufenden Jahr

Ein Bericht über unsere diesjährige Hauptversammlung wird an dieser Stelle erscheinen, sobald unser Schriftführer das Protokoll verfasst hat.

Vorab nur kurz die Terminplanung für dieses Jahr:

Es sind drei Veranstaltungen vorgesehen

  • 29.Juli: Ausgrabungen an der Sülchenkirche
    Wir wollen uns informieren über die umfangreichen Funde, die dort gemacht wurden.
  • 9.September: Tag des offenen Denkmals
    Nachdem das Thema des letzten Jahres für unsere Bauhütte nicht relevant war, wollen wir uns in diesem Jahr aber wieder beteiligen. Das Thema ist „Holz“, wobei für uns insbesondere die Dendrochronologie (Altersbestimmung durch Holz) interessant ist.
  • 7.Oktober: Ausflug nach Marbach
    Wir werden den neuen Museumsbau sowie das Schlossgebäude nach der nunmehr erfolgten Sanierung besichtigen.

Bildnachweis: Schillerstadt Marbach

5. November 2011:
Führung durch die Baustelle des Bischöflichen Ordinariats

Auf Vermittlung unseres Kassiers, Herrn Bürgermeister Volker Derbogen, gab es für die Mitglieder der Bauhütte die einmalige Möglichkeit einer Sonderführung durch Herrn Generalvikar Dr. Clemens Stroppel über die Baustelle des Bischöflichen Ordinariats.

Unser Vereinsvorsitzender Klaus Tappeser konnte am Samstagmorgen 50 Vereinsmitglieder begrüßen; leider musste auch einigen Interessierten abgesagt werden, da die Teilnehmerzahl begrenzt war.

Dr. Stroppel als Hausherr der Baustelle konnte uns die Arbeiten in Neu- und Altbau mit fundierten Fakten, Zahlen und Geschichten begreifbar machen und betonte auch die Symbolik der Neubauteile im historischen Kontext. Besonders gespannt darf man nach der Fertigstellung der Neubauten auf das Farbenspiel der Fassadenverkleidung aus alten und neuen Backsteinen in Rot- und Gelbtönen sein, das je nach Tageszeit und Sonnenstand variieren wird.

Auch die Belange des Denkmalschutzes im Spannungsfeld zur Kostenplanung und der heutigen Nutzbarkeit der Räumlichkeiten im ehemaligen Jesuitenkolleg aus dem 17. Jahrhundert konnten anhand der bereits renovierten Musterräume und dem Vorrenovierungszustand anderer Räume gut vermittelt werden.

Besondere Probleme gibt es aktuell bei den Holzbalken in den Böden genauso wie in den Dachstühlen der historischen Gebäude Rohrhalder Hof und Bischöfliches Palais, da hier 70 -100% reparaturbedürftig sind. Auch bei den alten Dachziegeln gibt es vieles zu beachten, will man die Dächer doch wieder altstadtgerecht und jahr(hundert)elang haltbar eindecken.

Eindrucksvoll waren für viele Teilnehmer der Führung auch die ganz neuen Perspektiven beim Blick vom Dach des Neubaus auf die Rottenburger Altstadt, den Dom und auch auf die nähere Umgebung am Burggraben und im Weggental.
Neues Bauen in einer alten Stadt – eines der großen Vereinsthemen – konnte auf Rottenburgs größter Baustelle wie sonst nirgends vermittelt werden.

Generalvikar Dr. Stroppel ließ die Teilnehmer an seinen Visionen des fertigen Zustandes teilhaben und berichtete auch von den Plänen der Diözese, den alten Eingang des Bischöflichen Palais zur Königsstraße hin wieder zu öffnen. Er betonte auch die historische Bedeutung dieses Portals als den Ort der Vertreibung des Rottenburger Bischofs Joannes Baptista Sproll im Jahr 1938 durch die Nationalsozialisten und versprach, dass die Diözese hier eine entsprechende Widmung zur Erinnerung an die Ereignisse anbringen wird.

Zum guten Schluss gehörte das Wort wieder unserem Vereinvorsitzenden Klaus Tappeser, der sich im Namen der beeindruckten Bauhüttler bei Herrn Generalvikar Dr. Clemens Stroppel mit Rottenburger Wein bedankte.

Quellennachweis:
Text und Fotos von unserem Vorstandsmitglied Matthias Wyrwich


Sonntag 25. September 2011:
Unser Bauhüttenausflug nach Ulm

Eine unerwartet starke Teilnehmer-Truppe hatte sich bereits um 7.00 Uhr in der Früh zu unserem diesjährigen Bauhüttenausflug eingefunden. Und schon nach einer Stunde Fahrzeit gab es ein opulentes Sekt-Frühstück (Wir bedanken uns dafür bei unserem diesjährigen Reiseveranstalter, der Firma Edel-Reisen).

Im Rathaus wurden wir vom Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Herrn Iwo Gönner) begrüßt.

Anschließend stellte uns der Baubürgermeister der Stadt, Herr Alexander Wetzig) die umfangreichen Baumaßnahmen der vergangenen Jahre unter dem Titel „Neue Mitte Ulm“ vor.

Die Umsetzung all dieser Planungen in die Praxis konnten wir dann unter sachkundiger und engagierter Betreuung durch Herrn Schmidt in Augenschein nehmen.

Im Stadthaus waren Plätze reserviert für unser gemeinsames Mittagessen.

Weiter ging es durch die mehr touristisch geprägten Viertel der Stadt bis zum Donau-Ufer.

Unser Vorsitzender, Herr Alt-Oberbürgermeister Klaus Tappeser bedankte sich zum Abschluss für den lehrreichen Rundgang.

Auf der Rückfahrt gab es noch eine Einkehr im Landgasthof Zur Post in Feldstetten.

Links hierzu:
Der Verein „pro ulma“
Die Stadt Ulm
Die Firma Edel-Reisen


Mittwoch, 27. Juli 2011:
Jahreshauptversammlung der Bauhütte e.V.
am 27.07.2011 um 18.00 Uhr im Martinihaus, Sprollstr. 27, in Rottenburg

Unser diesjähriges Protokoll hat dankenswerterweise unser Schriftführer Gerhard Russius noch kurz vor seinem Urlaubsantritt fertig gestellt. Sie können sich das Protokoll mit dem unten aufgeführten Link anschauen und/oder herunterladen.

Tagesordnung

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Feststellung der Formalien/Totenehrung
  3. Bericht des 1. Vorsitzenden für das Jahr 2010
  4. Ausblick auf das Jahr 2011 durch den 1. Vorsitzenden
  5. Bericht des Kassiers
  6. Aussprache
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Entlastung des Vorstandes
  9. Neuwahlen
  10. Verschiedenes

Sonntag, 26. September 2010:
Sankt Nepomuk restauriert

Unter unerwartet reger Beteiligung unserer Mitbürger kehrte am Sonntag, den 26. September, unsere Nepomuk-Statue an ihren angestammten Platz zurück.

Seit dem 13. Juli war sie in Weiler in der Werkstatt des Restaurators Josef Steiner (im Bild rechts). Rücktransport und Aufstellung hatten bereits am Vortag stattgefunden.

Unser Vereins-Vorsitzender Herr Tappeser übergab die Statue nun offiziell wieder zurück an die Stadt Rottenburg, repräsentiert durch unseren Oberbürgermeister, Herrn Stephan Neher.

Für die Weihe war der Pfarrer der Kirchengemeinde St. Moriz gekommen, unser Vorstandsmitglied Peter Nagel rezitierte in gewohnt souveräner und launiger Manier einige Sebastian-Blau-Gedichte, und die Stadtkapelle – in leicht reduzierter Formation – sorgte für die musikalische Umrahmung.

Da unser Nepomuk die Regenwolken Richtung Tübingen vertrieb, konnten die Besucher noch ausgiebigen Gebrauch vom Bewirtungs-Angebot des Bistro-Gastronomen, Herrn Schilling, machen.


Samstag, 25. September 2010:
Unser Jahresausflug nach Heidelberg

Neues Bauen in der alten Stadt“ ist eines der Leitbilder unseres Vereins. Unter diesem Motto stand auch der diesjährige Jahresausflug nach Heidelberg.

Bei nicht ganz optimalem Wetter bestiegen wir um 07.00 Uhr den Bus der Firma Groß, um nach Heidelberg zu fahren. Auf dem Programm stand vormittags eine Besichtigung des in der historischen Altstadt gelegenen Campus der ältesten Universität Deutschlands. Nach dem Mittagessen in der wieder hergestellten Kulturbrauerei Heidelberg AG schloss sich am Nachmittag noch eine geführte Besichtigung des weltberühmten Heidelberger Schlosses an.

Um 10.00 Uhr wurden wir von Herrn Architekt Alexander Matt von der Universität Heidelberg sowie Frau Architektin Ursula Orth vom Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg am Marstallgebäude begrüßt. Nach einem kurzen Fußmarsch über den in der Altstadt gelegenen Campus erreichte die Gruppe das Gebäude der Alten Universität, dem Sitz des Universitätsrektors.

Dort nahm uns die persönliche Referentin von Herrn Rektor Prof. Dr. Eitel, Frau Denise Feldner, in der Belle Etage in Empfang. Nach einer kurzen Einführung zur Entwicklung des Universitätsgeländes inmitten der Altstadt besichtigte die Gruppe die beeindruckende Alte Aula sowie den Karzer der Universität.

Im Anschluss begaben sich die 27 Teilnehmer des Ausflugs zur Universitätsbibliothek, einer im neogotischen Stil in den Jahren 1901-1905 erbauten Vierflügelanlage aus Sandstein, die einen schönen Innenhof umschließt.

Herr Universitätsbibliotheksdirektor Dr. Probst erläuterte uns die Funktion und die Aufgaben der hochmodern ausgestatteten Bibliothek in einem historischen Gebäude, das gerade zur Verbesserung und Erhöhung der Nutzer- und Lesearbeitsflächen umgebaut wird. Trotz umfangreicher Umbauarbeiten wurde durch ein besonderes Baukonzept gewährleistet, dass der Bibliotheksbetrieb nahezu störungsfrei weiterlaufen kann.

Nach der Besichtigung der Bibliothek erwartete uns der Gründungsdirektor des Heidelberg Center for American Studies, Herr Prof. Dr. Dr. hc. Detlev Junker im neu umgebauten Curt und Heidemarie Engelhornpalais, einem in Private Public Partnership im Jahr 2009 geschaffenen Forum für Forschung und Lehre. Hier wurde uns sehr anschaulich gezeigt, welche architektonischen Möglichkeiten die Verbindung von alter und neuer Bausubstanz bietet. In seinem erfrischend klaren und humorvoll gehaltenen Vortrag erläuterte uns Herr Prof. Junker die Möglichkeiten, die sich der Universität durch das private Engagement der Eheleute Curt und Heidemarie Engelhorn eröffnet haben.

Nach diesem umfangreichen Besichtigungsprogramm stärkten wir uns zunächst in der Heidelberger Kulturbrauerei AG, einer Erlebnisgastronomie mit angeschlossener Kleinbrauerei. Die Heidelberger Kulturbrauerei AG ist ebenfalls aus einer privaten Initiative entstanden, die eine mitten in der Altstadt befindliche Bauruine zu Beginn des neuen Jahrtausends wieder zu neuem Leben erweckt hat.

Am Nachmittag begaben wir uns teils zu Fuß, teils mit der Bergbahn auf das Heidelberger Schloss. Hier hatte unser Vorsitzender, Herr Ministerialdirektor Klaus Tappeser, für uns eine kunsthistorische Sonderführung organisiert, die uns die Baugeschichte der wohl berühmtesten Burgruine Deutschlands vor Augen führte.

In seinem mit zahlreichen Anekdoten versehenen Vortrag verstand es unser professioneller Schlossführer uns Geschichte einmal anders zu erleben zu lassen.

Trotz teilweise widriger Witterungsbedingungen ließ sich die Gruppe nicht unterkriegen und kehrte gegen 19.30 Uhr wohlbehalten wieder nach Rottenburg am Neckar zurück.

Quellennachweis:
Text von unserem Vorstandsmitglied und Schriftführer Gerhard Russius
Fotos (von oben nach unten) 3 Wikipedia, 5 und 8 Gerhard Russius, 6 HCA, restliche Peter Gran

Nachtrag:
Laut Programm war eigentlich auch noch die Besichtigung des Großen Fasses sowie des Deutschen Apotheken-Museums vorgesehen.

Diese beiden Programmpunkte sind wohl wegen zu befürchtender Überforderung der Teilnehmer fallengelassen worden. Durch Mausklick auf die Bilder können Sie sich jedoch über das Versäumte per Wikipedia informieren.

Links hierzu:
Die Universität von Heidelberg
Die Stadt Heidelberg
Die Firma Groß in Rottenburg
Die „Kulturbrauerei“ in Heidelberg
Das Große Fass im Heidelberger Schloss
Das Deutsche Apothekenmuseum


Sonntag, 12. September 2010:
Tag des offenen Denkmals

Wir beteiligten uns auch dieses Jahr wieder am bundesweit stattfindenden
Tag des offenen Denkmals.

Dieses Jahr lautete das Thema „Kultur in Bewegung-Reisen, Handel und Verkehr“.
Hierzu passend hatten wir am Sonntag, den 12. September 2010, ab 14.00 Uhr den Kalkweiler Torturm geöffnet.

Das Kalkweiler Tor war in der mittelalterlichen Stadt ein wichtiger Verkehrspunkt für Reisende und Händler, die z.B. den Markt besuchen oder beschicken wollten.

Dieses stadthistorische Denkmal wurde unter maßgeblicher Mitwirkung unseres Vereins in den vergangenen Jahren restauriert und sollte nun der interessierten Bevölkerung vorgestellt werden.

Zwei Führungen, nämlich um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr wurden von unserem Vorstandsmitglied Peter Nagel angeboten. Neben anderen interessanten Einblicken bot sich hierbei ein einmaliger Ausblick auf den mittelalterlichen Stadtkern.


Dienstag, 13. Juni 2010:
Sankt Nepomuk ist vorübergehend ausgewandert

„Sankt Nepomuk ist vorübergehend ausgewandert“

Unter dieser Überschrift erschien am Donnerstag im Rottenburger Lokalteil des Schwäbischen Tagblatts ein Bericht über den Abtransport der Nepomuk-Statue zur Werkstatt des Restaurators Josef Steiner.

Der Startschuss für den Beginn der Arbeit war erst vor zwei Tagen bei der Hauptversammlung des Vereins beschlossen worden.
(Bild rechts: Schwäbisches Tagblatt vom 15.7.2010)


Sonntag, 11. Juli 2010:
Unsere Jahreshauptversammlung

Unsere Jahreshauptversammlung des Vereins fand am 11.07.2010 im Martinihaus in Rottenburg am Neckar statt.

Treffpunkt für die Teilnehmer war allerdings das dem Martinihaus schräg gegenüberliegende Bellino-Gartenhaus.

Dort begrüßte unser erster Vorsitzender Klaus Tappeser die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder.

Unser Ausschussmitglied Dr. Keppel erläuterte dann die Historie des Bellino-Gartenhauses und das geplante Engagement unseres Vereins zu dessen Restaurierung.

Nähere Einzelheiten hierzu, insbesondere auch das Wirken der Familie Bellino als Industrielle in Rottenburg, und eine detaillierte Finanzplanung für die projektierte Restaurierung des Gartenhauses stellte dann Dr. Keppel in einer Dia-Vorführung im römischen Keller des Martinihauses vor.

Die übrigen Tagesordnungspunkte wurden dann im oberen Saal des Martinihauses abgehandelt. Dort hatten sich dankenswerterweise Schüler des Martinihauses bereit erklärt, die Bewirtung der Teilnehmer zu übernehmen.

Wichtige Punkte:

  • Der Jahresausflug der Bauhütte soll am 25.9. nach Heidelberg führen.
  • Die Nepomuk-Statue am Haus Heimes soll von Herrn Steiner in Weiler restauriert werden.
  • Herr Dr. Keppel soll eine Arbeitsgruppe koordinieren, die die Möglichkeiten zur Restaurierung des Bellino-Gartenhauses untersucht.
  • Die Steintreppe im Kalkweiler Turm soll repariert werden.

Jahresausflug 2009
Heidelberg

Unser Jahresausflug 2009

Unser diesjähriger Jahresausflug führte – wie geplant – nach Freiburg, allerdings erfuhr das in der Einladung von Mitte September angedachte Programm einige aktuelle Änderungen.

Um 10:30 Uhr wurden wir vom Kanzler der Universität Freiburg, Herrn Prof. Dr. Matthias Schenek bei Kaffee und Brezeln begrüßt. Er führte uns anschließend in das Uniseum, wo er uns die Albert-Ludwigs-Universität im Einzelnen vorstellte.

Danach hatten unsere Mitglieder die Wahl zwischen einer Führung durch das Uniseum oder der Besichtigung des Karzers im Universitätsturm.

Nur wenige Gehminuten vom Uniseum entfernt fand dann im Restaurant Harmonie unser gemeinsames Mittagessen statt.

Die Zeit bis zum nächsten Programmpunkt konnte ein jeder frei gestalten. Treffpunkt war dann um 15:00 Uhr vor dem Augustinermuseum, das derzeit von Grund auf saniert und modernisiert wird.

Amtsleiter Johannes Klauser führte uns zunächst in das Info-Center des Augustinermuseums, wo er uns anhand von Modellen, Plänen und Bildern die einzelnen Abschnitte der bereits durchgeführten und noch geplanten Umbaumaßnahmen erklärte.

Anschließend geleitete er die gesamte Gruppe treppauf und treppab durch die riesige Baustelle des Museums und veranschaulichte uns so Aufwand, Umfang und Stand der Arbeiten.
(Zur Unterstützung der Finanzierung des Umbaus hat sich eigens ein Kuratorium konstituiert.)

Bis zur Rückfahrt kurz nach 17:00 Uhr blieb allen Teilnehmern noch Gelegenheit, den Abschluss des wiederum gelungenen Jahresausflugs der Bauhütte mit einem Glas Wein oder Bier zu würdigen.


Tag des offenen Denkmals 2009

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Bauhütte am Tag des offenen Denkmals. Unter dem Thema „Historische Orte des Genusses“ boten wir eine Führung durch Ehingen an, die um 14:00 Uhr am Ehinger Platz beginnen sollte.

Unser Mitglied, Herr Gunther Diehl, Rektor der Hohenbergschule, selber in Ehingen aufgewachsen, hatte sich dankenswerterweise bereit erklärt, diese Führung zu übernehmen.

Unser Vorsitzender, Herr Klaus Tappeser begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Da der Treffpunkt Ehinger Platz derzeit eine Baugrube ist, erläuterte unser Baubürgermeister (und Mitglied), Herr Dr. Holger Keppel, kurz die hier geplanten Baumaßnahmen, ehe dann Herr Diehl mit einem Rückblick auf die Geschichte Ehingens die eigentliche Führung übernahm.

Herr Peter Wagner erzählte dann die Geschichte der „Löwenscheuer“, die bereits 1511 erbaut und zumeist von Wengerten genutzt wurde. Und wieso handelt es sich hier um einen Ort des Genusses? Seit fünf Jahren lebt und arbeitet hier der Maler Horst Fenn mit seiner Frau, und im Erdgeschoss hat er sein Atelier, das die Teilnehmer zum Abschluss auch besichtigen durften.

Wesentlich jünger ist das nächste denkmalgeschützte Gebäude, die 1839 erbaute Scheune „Hinter dem Adler 2“. Hier wurden früher Schafe geschoren, wie Herr Diehl zu berichten wusste.

Die umfangreichen Umbaumaßnahmen und ihren Kampf mit den Denkmalschutzbehörden schilderte dann Frau Heidi Heusch, die hier zusammen mit ihrem Mann Reinhard Kilian einen weiteren Ort des Kunstgenusses betreibt, das Theater am Torbogen.

Seit 1818 steht das Gasthaus Hirsch an seinem derzeitigen Standort. Herr Diehl wusste viel zu erzählen über dieses und die zahlreichen anderen Brauhäuser Rottenburgs. Seit Kurzem erst steht das Sudhaus und der Keller des Hirschen unter Denkmalschutz. Hier fand die Führung ihren krönenden Abschluss, und der Genuss ließ nicht lange auf sich warten: Herr Schneider, der Wirt des Hirschen, spendierte den Teilnehmern ein wundervolles Bier, das diese nach der zweistündigen Führung dankbar entgegennahmen.

Herr Tappeser bedankte sich bei Herrn Diehl im Namen aller Teilnehmer für die kundige und humorvoll vorgetragene Führung mit einem Weinpräsent.

Links hierzu:
Der Tag des offenen Denkmals
Das „Theater am Torbogen“ in Rottenburg
Der „Hirsch“ in Rottenburg


Jahreshauptversammlung 2009

Unsere Jahreshauptversammlung 2009

Die Jahreshauptversammlung des Vereins fand am 11.5.2009 im Haus der Bürgerwache in Rottenburg am Neckar statt. 47 Mitglieder und Gäste waren zu der Versammlung erschienen.

Erstmals konnte auch Herr Oberbürgermeister Stephan Neher vom Vorsitzenden begrüßt werden. Mit besonderer Freude wurde von der Versammlung zur Kenntnis genommen, dass Herr Neher noch während der Versammlung dem Verein beitrat.

In seinem Geschäftsbericht stellte der 1. Vorsitzende die im abgelaufenen Geschäftsjahr verwirklichten Vorhaben vor. In diesem Zusammenhang erläuterte der Vorsitzende den besonderen Zweck des Vereins.

Er wies insbesondere darauf hin, dass im laufenden Geschäftsjahr ein Schwerpunkt des Vereins auf die Gewinnung neuer Mitglieder gesetzt werden sollte. Hierzu soll eine Veranstaltung durchgeführt werden, die möglichst viele neue und auch junge Mitglieder anspricht.

  • Am 13.9.2009 beteiligt sich der Verein wieder am bundesweit begangenen Tag des offenen Denkmals.
    Dieser Tag steht unter dem Motto „Genussorte“. Als Denkmal wird das Sudhaus der Gaststätte Hirsch zusammen mit dem Theater am Torbogen im Stadtteil Ehingen vorgestellt werden.
  • Der diesjährige Jahresausflug des Vereins soll in die Gegend von Freiburg führen.
    Nach Abschluss der Organisation werden die Mitglieder über diesen Ausflug gesondert informiert.
  • Im Herbst 2009 wird eine Vortragsveranstaltung mit Professor Planck über die Erforschung des römischen Rottenburgs stattfinden.

Der Kassier teilte mit, dass der Verein im abgelaufenen Geschäftsjahr einen leichten Überschuss erwirtschaftet hat, der dem Vereinsvermögen zugeführt wurde. Das Vereinsvermögen hat sich insoweit erfreulich entwickelt und steht für die Finanzierung der Vereinszwecke zur Verfügung.
Im Anschluss an die Geschäftsberichte und den Bericht der Kassenprüfer beantragte Herr Oberbürgermeister Neher, dem Kassier und dem Vorstand Entlastung zu erteilen, was einstimmig beschlossen wurde.

Für die anschließenden Vorstandswahlen wurde Herr Oberbürgermeister Neher zum Wahlleiter bestimmt.
Sämtliche Vorstandsmitglieder, die alle wieder kandidierten, wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Ebenso wurden die bisherigen Kassenprüfer wieder gewählt.

Im laufenden Geschäftsjahr wird der Verein die Kosten der Restaurierung der Statue des Nepomuk beim Haus „Heimes“, die sich in einer Größenordnung zwischen 5000 und 10000 € bewegen werden, übernehmen.
Einen entsprechenden Beschluss fasste die Mitgliederversammlung bei zwei Enthaltungen.
Nach erfolgreich durchgeführter Restaurierung soll dies mit einer Hockete gefeiert werden.

Zum Abschluss der Versammlung hielt der Grabungsleiter der Grabungen im Bereich des bischöflichen Palais, Herr Dr. Thoma vom Regierungspräsidium Stuttgart, einen hochinteressanten Vortrag über die durch die Grabung gewonnenen Befunde. Dieser Vortrag wurde von der Versammlung mit anhaltendem Beifall bedacht.

(Protokoll von unserem Vorstandsmitglied Gerhard Russius)

(Weitere Information zu den Grabungen in einer
Pressemitteilung der Diözese Rottenburg-Stuttgart (siehe untenstehenden Link),
nebenstehendes Bild von Herrn Sommer erschien in der Neckar-Chronik,
der dazu gehörende Artikel von Herrn Ruscheinski steht leider nicht mehr zur Verfügung).

Links hierzu:
Das Restaurant „Hirsch“
Das „Theater am Torbogen“
Unser Referent Dieter Planck

Freitag, 7. November 2008:
Vortrag zum Thema „Zukunft Denkmal“

Unser alljährlicher Fachvortrag
Wie in den Jahren zuvor fand auch in diesem Herbst wieder ein Vortrag in der von Vorstandsmitglied Herrn Dr. Keppel betreuten Reihe „Neues Bauen in der alten Stadt“ statt.

Herr Karl-Eberhard Feußner, Leiter der DenkmalAkademie in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, sprach zum Thema „Zukunft Denkmal“ im Veranstaltungsraum der Volksbank Rottenburg.

Der Bericht von Redakteur Frank Rumpel im Schwäbischen Tagblatt ü diesen Vortrag ist leider bereits entfernt worden, daher hier nur noch ein paar Erinnerungen in Stichworten:

Zu den Hauptanliegen der Akademie gehört es, Architekten, Handwerker und andere Berufsgruppen im Bereich der Denkmalpflege weiterzubilden. Auch Eigentümer und Nutzer historischer Gebäude sollen ü den Erhalt historischer Substanz aufgeklärt werden.

Eine kleine Auswahl der engagiert vorgetragenen Merksätze:

  • … ein ordentlich saniertes Gebäude ist in seiner Wertentwicklung bedeutend nachhaltiger als ein Neubau.
  • … was der Einzelne tut, trifft auch seinen Nachbarn.
  • … Denkmalpflege ist auch Investition in die Wirtschaft.
  • … Denkmalpfleger sind nicht weltfremd.
  • … man sollte historische Substanz nicht kaputt machen.
  • … Photovoltaik sollte aus denkmalgeschützten Räumen und historischen Bereichen herausgehalten werden.
  • … es ist erheblicher Verlust zu befürchten, wenn wir alte Gebäude energiesparend modernisieren.
  • … ein Jahrhunderte altes Fachwerkhaus kann durch Verkleidung mit Teerpappe oder sonstigen Materialien ruiniert werden.
  • … Eigentümer, die glauben Geld sparen zu können, sind zu erschütternden Glanzleistungen fähig.
  • … Denkmalpfleger hängen am Authentischen.

Bei einem Glas Wein konnte anschließend das Gehörte vertieft oder diskutiert werden.

 


Samstag, 27. September 2008:
Jahresausflug unseres Vereins nach Stuttgart

Der diesjährige Ausflug unseres Vereins fand am 27. September 2008 statt. Mit dem Zug reisten wir nach Stuttgart. Dort hatte unser 1. Vorsitzender, Herr Ministerialdirektor Tappeser, ein interessantes Programm vorbereiten lassen.

Zunächst kamen wir in den Genuss einer Führung durch die Württembergische Landesbibliothek. Den Teilnehmern wurden im Rahmen dieser Sonderführung Einblicke in die einzigartige Handschriftensammlung, die sonst nicht zu besichtigen ist, gewährt. Ein von der Bibliothek organisierter interessanter Fachvortrag zu den einzelnen gezeigten Handschriften schloss den interessanten Vormittag ab.

Danach begaben wir uns zu einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine der Württembergischen Staatstheater. Hieran schloss sich eine Besichtigung sowohl des Opernhauses als auch des Staatsschaupiels an. In Kleingruppen wurden uns interessante Einblicke hinter die Kulissen der Staatstheater gewährt. Beeindruckend war hier die Vorstellung der Bühnentechnik sowie der einzelnen Theaterwerkstätten. Uns wurde deutlich, wieviel menschliche Arbeit notwendig ist, um in den Genuss einer Aufführung der Württembergischen Staatstheater zu kommen.

Den Tag schlossen wir mit einem gemeinsamen Kaffee im Restaurant des Landtages ab um danach wieder die Rückreise nach Rottenburg anzutreten.

Quellen:
Text und Bilder der Vereinsmitglieder freundlicherweise von unserem Vorstandsmitglied G. Russius,
Bild des Landesmuseums und der Staatsoper aus den offiziellen Webseiten der Stadt Stuttgart.

Links hierzu:
Hier finden Sie die Württembergische Landesbibliothek


Sonntag, 14. September 2008:
Tag des offenen Denkmals

Wie in unserer Jahreshauptversammlung (siehe weiter unten) angekündigt beteiligten wir uns wieder am Tag des offenen Denkmals:

Wir präsentierten dieses Jahr die Weilerburg, eines der schönsten Ausflugsziele in der Umgebung Rottenburgs.

Fast pünktlich um 14:00 Uhr begrüßte unser ehemaliger Oberbürgermeister und jetziger Ministerialdirektor im Wissenschaftsministerium – aber immer noch amtierender Vorsitzender unseres Vereins – Klaus Tappeser in gewohnt lockerer und humoriger Art die zahlreich erschienenen Gäste und Vereinsmitglieder.

Für die Bewirtung sorgten in bewährter Manier die Mitglieder der Sektion Rottenburg des Deutschen Alpenvereins.

Für die sachkundigen Erklärungen der Geschichte der Burg und deren Erforschung sowie für die Führungen der interessierten Besucher um und auf die Burg standen freundlicherweise Herr Peter Wagner und Herr Erich Wellhäußer zur Verfügung.

Deren mühevolle Forschungsarbeiten waren auch die Grundlage für ein JES-Projekt, das den Nachbau der Weilerburg im Modell zum Ziel hatte und dann von einer Gruppe von Schülern der Realschule Hohenberg unter Leitung von Frau Erika Piscart durchgeführt wurde.

Für Interessenten :
Dokumentation der Erforschung und Geschichte der Weilerburg in einem Buch von Peter Wagner, erhältlich bei ihm (Ehinger Platz 15) oder beim Alpenverein (Königstraße 45),
weitere Informationen zur Weilerburg auch bei Wikipedia,
sowie auf der Website von Matthias Drengk (siehe Links weiter unten).

Für Interessierte:
Hier finden Sie den Deutschen Alpenvereins
hier die Weilerburg in Wikipedia


Sonntag, 17. August 2008:
Die geplante Wanderung nach Obernau …

… ist leider ausgefallen!


Montag, 30. Juni 2008:
Unsere Jahreshauptversammlung

Zur Hauptversammlung konnten 34 erschienene Mitglieder begrüßt werden.

Nach Feststellung der Regularien erzählte der Hausherr, Herr Heimes, kurz die Geschichte der Gaststätte Stanis und insbesondere die des Staniskellers.

In seinem Geschäftsbericht stellte der Vorsitzende zunächst die Vereinsaktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr dar.

Für das Jahr 2008 wurden folgende Aktivitäten von der Versammlung beschlossen:

  • am 17.8.2008 wird eine Wanderung nach Obernau durchgeführt, die Einzelheiten hierzu werden noch ausgearbeitet und rechtzeitig mitgeteilt.
  • am 14.9.2008 findet der Tag des offenen Denkmals statt. Als Objekt wird die Weiler Burg vorgestellt.
  • am 27.9.2008 bieten wir unseren Mitgliedern einen Ausflug nach Stuttgart an. Wir werden dort eine Führung hinter die Kulissen der Staatsoper und die normalerweise öffentlich nicht zugängliche Handschriftensammlung der Württembergischen Landesbibliothek erhalten. Ermöglicht hat diese einmalige Gelegenheit unser Vorsitzender, Herr Ministerialdirektor Tappeser.
  • im November 2008 – das genaue Datum wird noch bekannt gegeben – bieten wir unseren Mitgliedern einen Fachvortrag an, den Herr Prof. Dr. Kiesow halten wird, auch das genaue Thema hierzu wird noch bekannt gegeben.

In seinem Kassenbericht legte unser Schatzmeister, Herr Derbogen, die Vermögenslage des Vereins dar. Ebenso wurde die derzeitige Mitgliederzahl mit 140 Mitgliedern festgestellt.
Im Anschluss an den Bericht der Kassenprüfer erfolgte auf Antrag des Mitglieds Wilhelm Maier die einstimmige Entlastung der Vorstands-und Ausschussmitglieder bei Enthaltung der Betroffenen.

Unter Verschiedenes stellte Peter Nagel die geleisteten Arbeiten am Kalkweiler Tor dar, insgesamt wurden hier 753 freiwillige Arbeitsstunden erbracht.
Herr Nagel dankte in diesem Zusammenhang insbesondere unserem Förderer und Mitglied Walter Steger sowie der Stadt Rottenburg. Herr Nagel regte an, dass der Verein ein Abschlussfest zur Fertigstellung der Arbeiten ausrichten solle. Dies wurde allseits begrüßt. Das Nähere hierzu wird noch mitgeteilt.

Weitere Wortmeldungen aus der Mitte der Mitglieder bezogen sich auf die Nepomuk-Statue links des Neckars (früheres Haus Repnik), die sanierungsbedürftig ist sowie den Zustand der Brunnen im Stadtgebiet.

Die Versammlung wurde mit einem hochinteressanten Vortrag von Herrn Justus Bronner über das Thema „Sanierung in historischer Substanz“ am Beispiel der Klause in Rottenburg am Neckar abgeschlossen.

29. November 2007
Vortrag Professor Carl Fingerhuth
Am 29. November fand der traditionelle Fachvortrag statt.

Herrn Dr. Keppel war es gelungen, hierzu den international bekannten Stadtplaner Professor Carl Fingerhuth zu gewinnen.

Professor Fingerhuth war von 1979 bis 1992 Kantonsbaumeister des Kantons Basel in der Schweiz.

 


Sonntag, 23. September 2007:
Vereinsausflug nach Ladenburg

Nach Ladenburg am Neckar führte unsere Vereinsmitglieder am 23.9.2007 unser diesjähriger Vereinsausflug.

Ladenburg ist eine der ersten und bedeutendsten Stadtgründungen in Baden-Württemberg und auch eine der ältesten Städte Deutschlands.

Unser Vorstandsmitglied, Herr Dr. Holger Keppel, hat diesen Ausflug organisiert und hat sich überdies dankenswerterweise bereit erklärt, hier ein paar Zeilen zu unserer Erinnerung zur Verfügung zu stellen:

Lumpig, liederlich, lausig, eben Ladenburg, so sei seine Stadt in der Nachkriegszeit von den umliegenden Gemeinden beschrieben worden, …

… berichtete Bürgermeister Ziegler bei seiner Begrüßung der 38 Bauhüttenmitglieder im Carl-Benz-Museum.

Spätestens nach dem Mittagessen konnte die Reisegesellschaft bei einer exzellenten Führung durch das römische …

… und mittelalterliche Ladenburg hören und sehen, wie sich das Bild der 2000 Jahre alten Stadt durch eine ausgezeichnete Altstadtsanierung ins Positive gewendet hat.

Alles in allem wieder ein bestens gelungener Bauhütte-Ausflug.

Link hierzu: die Website der Stadt Ladenburg


Sonntag, 9. September 2007:
Tag des offenen Denkmals

In diesem Jahr fand der Tag des offenen Denkmals am 9.9.2007 statt. Der Verein präsentierte an diesem Tag die St.-Theoderichs-Kapelle am Ortsausgang von Rottenburg in Richtung Wendelsheim.

Im Schwäbischen Tagblatt fand sich anderntags folgender Artikel (dem wir lediglich ein paar Fotos hinzufügen):

Wurstgirlanden weggenascht

Auch die Rottenburger St.-Theoderich-Kapelle wollten gestern mehrere Hundert Besucher sehen. Ursula Kuttler-Merz hielt über die zwei geplanten Führungen hinaus noch eine dritte. Der Rottenburger Verein Bauhütte bewirtete durstige Denkmalgänger mit Sprudel und Saft.

„Viele Rottenburger kennen die Kapelle ja gar nicht, weil sie nur einmal im Jahr zu einem Gottesdienst geöffnet wird“, sagte der zweite Vorstand Michael Wöllermann in seiner Begrüßung.

Da abgelegene Kapellen wie diese gefährdet seien, wird die kostbare spätgotische Ausstattung anderswo verwahrt. Eine Ölberggruppe und eine Votivtafel sind im Diözesanmuseum, eine Madonnenfigur steht in Sankt Johannes in Tübingen, eine Pieta in Leutkirch und der heilige Martin im Rottenburger Dom.

Das „Dodereskripple“, in der Weihnachtszeit im Sülchgau-Museum ausgestellt, war früher frei zugänglich. „Wir waren jeden Tag da“, erinnerte sich Kuttler-Merz. „Einmal hatten Lausbuben die Wurstgirlanden und das Hefegebäck aus der Hochzeit zu Kana entfernt.“ Ein Besucher meldete sich: „Ich war einer von den Lausbuben.“ Mit seinem späten Geständnis erntete er schallendes Gelächter.

In der Geschichte des Gotteshauses vermischen sich Legende und Fakten. Ein Wendelsheimer Bauer soll die Kapelle um 1500 gestiftet haben – zum Dank dafür, dass Engel seinen Acker pflügten, während er vor einem Bildstock in Andacht verweilte.

Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kapelle bei einer Renovierung im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Heiligenfiguren der Ottilie, Apollonia und des Patrons Theoderich stammen ebenso aus dieser Zeit wie die ornamentale Bemalung.

Soweit der Bericht im Schwäbischen Tagblatt.

Bleibt anzufügen, dass unser Oberbürgermeister Klaus Tappeser im Namen des Vereins Frau Kuttler-Merz für ihren Einsatz an diesem Tag ein Präsent als Dankeschön überreichte.

 


Samstag, 21.Juli 2007:
Exkursion von Wendelsheim nach Oberndorf

Am 21.7.2007 führte der Verein eine Exkursion von Wendelsheim nach Oberndorf durch.

Diese Exkursion war als Wanderung konzipiert. Treffpunkt war der Parkplatz bei der Mehrzweckhalle in Wendelsheim. Der ehemalige Ortsvorsteher, Herr Höschele, führte uns hinauf in die Weinberge, erzählte uns allerlei Wissenswertes über den Weinbau (er selbst bewirtschaftet hier seinen eigenen Wengert), und leitete dann mit dem Thema Trockenmauern über auf die Entstehungsgeschichte des Wendelsheimer Märchensees : Denn zum Bau der Trockenmauern wurden zum Teil noch die alten Sandsteine aus dem Wendelsheimer Steinbruch verarbeitet, und der „Märchensee“ entstand aus einem ungeplanten Wassereinbruch in diesem Steinbruch.

Die Geschichte von der Blütezeit und dem späteren Niedergang des Steinbruchs lockerte Herr Höschele immer wieder mit Anekdoten aus der eigenen Familiengeschichte auf, denn sein Vater arbeitete hier und er brachte ihm als kleiner Bub des Öfteren sein Vesper.

Herrn Höschele verabschiedeten wir mit viel Beifall und einem Weinpräsent am Ende des ehemaligen Steinbruchs, weiter ging die Wanderung über den Pfaffenberg nach Obernau zum Sonnenzentrum der Firma Hartmann.

Bestens versorgt mit Wein und Bier folgten wir dann den engagiert vorgetragenen energie- und umweltpolitischen Ausführungen von Thomas Hartmann, der in Obernau einen offensichtlich erfolgreichen solartechnischen Betrieb führt.

Nach einem je nach Appetit kleinen oder großen Vesper aus der solarbetriebenen Küche teilte sich die Wandertruppe in einen Teil, der ab hier die Heimreise per Auto einer solchen per pedes vorzog, und dem anderen, der es sich nicht nehmen ließ, zum Ausgangspunkt der Exkursion zurück zu wandern. Ob letzterer Teil der Teilnehmer dann noch die Gelegenheit wahrgenommen hat, die ursprünglich eingeplante Besichtigung des spätgotischen Flügelaltars in der Sankt-Ursula-Kirche in Oberndorf nachzuholen, entzieht sich der Kenntnis des Chronisten.

Link hierzu:
und die Website der Firma Hartmann Energietechnik in Oberndorf


Das neue Arbeitsobjekt des Vereins:
Die Heuberger Warte

Die Heuberger Warte wurde als neues Arbeitsobjekt des Vereins ausgewählt. Mehr hierzu sollte eigentlich noch ausführlich mitgeteilt werden. Auf einen Bericht des offenbar stark überlasteten Arbeitsteams warteten wir bislang vergebens.

Link hierzu:
Die Heuberger Warte in Wikipedia


Sonntag, 24. April 2007:
Unsere Jahreshauptversammlung

In der Jahreshauptversammlung am 22.4.2007 wurden die bisherigen Mitglieder des Vorstandes in ihren Ämtern bestätigt. Ein Wechsel in der Zusammensetzung des Vorstandes fand somit nicht statt.

Die Mitglieder des aktuellen Vorstands sehen Sie, wenn Sie in der Navigationsspalte links den Eintrag Über uns anklicken und dann den Punkt Vorstand auswählen (Anm.d.Red.)

Ebenso wurde in der Jahreshauptversammlung das Jahresprogramm des Vereins beschlossen. Einzelheiten hierzu finden Sie unter den Punkten unter den vorstehenden Punkten

  • Tag des offenen Denkmals
  • Vereinsausflug nach Ladenburg
  • Vortrag Professor Carl Fingerhuth
  • Das neue Arbeitsobjekt unseres Vereins

14. September 2003:
Tag des offenen Denkmals

Am 14.9.2003 beteiligte sich unser Verein wieder am Tag des offenen Denkmals. Dieses Mal boten wir Führungen an über die Römersäule zur Altstadt.


2. Juli 2003:
Neues Bauen in der alten Stadt

Am 2.7.2003  hielt im Vortragssaal der Kreissparkasse in Rottenburg Herr Architekt Johannes Manderscheid einen außerordentlich informativen Vortrag zum Thema „Neues bauen in der alten Stadt – Ein Werkstattbericht von Johannes Manderscheid“. Auch diese von unserem Verein organisierte Vortragsveranstaltung hatte sehr gute Resonanz.

 


15. Juni 2003:
Exkursion zur Landesausstellung Säkularisation

Am 15.6.2003 fand unsere diesjährige Exkursion zur Landesausstellung Säkularisation in Bad Schussenried statt. Diese Veranstaltung war hochinteressant und gut besucht. Besonderer Dank gebührt Herrn Prof. Dr. Franz Quarthal, der uns eine außerordentlich fachkundige Führung zuteilwerden ließ.

Links hierzu:
Prof. Dr. Franz Quarthal im Internet
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30. März 2003:
Jahreshauptversammlung

Am 30.03.2003 fand im Gemeindezentrum St.-Moritz die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. In dieser Versammlung wurden die Vorstandsmitglieder neu gewählt. Sämtliche bisherigen Vorstandsmitglieder kandidierten wieder und wurden einstimmig in ihre bisherigen Ämter gewählt. In der Zusammensetzung des Vorstandes ergab sich somit keine Änderung.

10.September 2000:
Tag des offenen Denkmals

Für die Bauhütte war es eine Selbstverständlichkeit, dass auch im Jahre 2000 am „Tag des offenen Denkmales“, dem 10.September 2000, teilgenommen wurde.

Bei schönstem, noch sommerlichen Wetter wurden Führungen auf den Kalkweiler Turm angeboten, der zuvor von Mitgliedern des Vereinsvorstandes hergerichtet und mit Informationsmaterial über die Historie des Turmes versehen worden war. Vor dem Kalkweiler Tor wurde den vielen interessierten Turmbesteigern vom Verein kühle Getränke und kleine Vesper angeboten.

Link hierzu:
Eine von vielen Seiten im Internet : Das Kalkweiler Tor


22.Juli 2000:
Ausflug nach Ravensburg

Nach Ravensburg ging ein Tagesausflug am 22. Juli 2000.

In Ravensburg angekommen, wurden die Vereinsmitglieder vom Ravensburger Oberbürgermeister, Herrn Prof. Hermann Vogler begrüßt und zu Getränken und einem Imbiss eingeladen.

Danach fand eine fachkundige Führung durch die Altstadt statt, die einen besonderen Reiz auch dadurch gewann, dass gleichzeitig das „Rutenfest“ in Ravensburg stattfand.

Link hierzu:
Die Webseite der Stadt Ravensburg


5. April 2000:
Erste Hauptversammlung

Im Herbst 1999 trafen sich interessierte Mitglieder zum Meinungsaustausch im Rottenburger Gasthof und Restaurant „Hirsch“. Bei diesem zwanglosen Abend wurde vereinbart, solche Treffen in loser Folge durchzuführen. Außerdem wurde die Absicht geboren, im Jahr 2000 einen Ausflug in eine historische Stadt zu unternehmen.

Am 5.4.2000 fand die erste Hauptversammlung des Vereines statt. Der Verein war mittlerweile auf über siebzig Mitglieder angewachsen. So war die „Alte Welt“, der Ort der ersten Hauptversammlung, bis auf den letzten Platz gefüllt, als der 1. Vorsitzende, Herr Klaus Tappeser, neben den anderen Vorstandsmitgliedern das zurückliegende Jahr Revue passieren ließ und einen Ausblick auf das neue Jahr gab.

 


22. Oktober 1999:

Bauhüttenfest in der Festhalle

Da für die Mitglieder der Bauhütte e.V. als erstes Ziel der Förderung die Rottenburger Festhalle feststand, wurde bereits im späten Frühjahr des Jahres 1999 mit der Planung eines Bauhüttenfestes begonnen, das im Spätherbst des gleichen Jahres in der Festhalle stattfinden sollte.

Geplant war, unter Mitwirkung möglichst vieler Rottenburger Vereine, einen Bunten Abend zu gestalten, dessen Reinerlös der Renovierung der Festhalle zugutekommen sollte.

Tatsächlich gelang es auch, weit über zehn Rottenburger Vereine zu gewinnen. Einige studierten Auftritte für den Abend des 22.Oktobers 1999 ein, andere übernahmen zusammen mit der Bauhütte e.V. die Logistik der Veranstaltung, angefangen vom Aufstuhlen der Halle, Organisation einer Tombola, bis hin zum Bewirten am Festabend und dem anschließenden Reinigen der Halle.

Stargast war an diesem Abend der Kunstradweltmeister Dieter Mauthe aus Tailfingen, der mit seinen Kapriolen auf dem Fahrrad die Gäste begeisterte.

Der Abend war ein Erfolg, denn nicht nur die über vierhundert Gäste waren gut unterhalten worden, sondern es konnte auch ein ansehnlicher Reingewinn zugunsten der Festhalle erwirtschaftet werden. Finanziert wurde mit dem erwirtschafteten Geld die Hauptverbindungstüre vom von der Stadt neu angebauten verglasten Foyer in den alten Hallenbereich.

Link hierzu:
Bilder von der Festhalle Rottenburg im Internet


12. September 1999: 
Tag des offenen Denkmals

Schon vor dem Bauhüttenfest im Oktober nahm die Bauhütte e.V. am Tag des offenen Denkmals am 12.September 1999 teil.

Im Stadtgraben, neben „Römern“ und „Kelten“, die anlässlich des gleichzeitigen Römerfestes dort lagerten, hatte die Bauhütte einen Informationsstand aufgebaut, bei dem nicht nur über den Verein und über Rottenburg informiert wurde, sondern bei dem auch Rottenburger Wein ausgeschenkt und Kleinigkeiten zum Verzehr angeboten wurden.

Am Nachmittag wurde eine Stadtführung mit Herrn Stadtarchivar Geppert angeboten, die regen Zuspruch fand. Höhepunkt dieser Stadtführung, die auch über den Kalkweilertorturm und Schütteturm führte, war die Besichtigung der Jeckel`schen Kapelle, die, da im Privatbesitz stehend, nicht ständig besichtigt werden kann.


25. Januar.1999:
Die Vereinsgründung

Die Ursprünge der Bauhütte

Im Jahre 1995 hatte der erste Vorsitzende, Herr Klaus Tappeser, die Idee geboren, der zum damaligen Zeitpunkt marode dastehenden Rottenburger Festhalle durch privates, bürgerschaftliches Engagement wieder etwas auf die Beine zu helfen. Dieser damals noch unfertigen Idee schlossen sich schon zum damaligen Zeitpunkt beinahe fünfzig Personen an.

Es dauerte allerdings bis zum Jahre 1998, dass diese Idee bei den Herren Klaus Tappeser und Michael Wöllermann einen aktuellen Bezug gewann und Interessierte sich spontan entschlossen, einen Verein zu gründen. Dessen Ziel sollte allerdings nicht nur die Förderung der Rottenburger Festhalle, sondern aller schützenswerter Gebäude in Rottenburg am Neckar sein.

Schnell waren weitere neun Gründungsmitglieder gefunden, nämlich Herr Gerhard Russius, Herr Volker Derbogen, Herr Dr.-Ing. Holger Keppel, Herr Heiner Norz, Herr Dr.med. Michael Hagner, Herr Peter Nagel, Frau Ursula Kuttler-Merz, Herr Hans Schilling und Herr Walter Steger.

Diese elf Personen erarbeiteten eine Satzung und gründeten am 25. Januar 1999 im Historischen Sitzungssaal des Rottenburger Rathauses den Verein Bauhütte, Verein zur Förderung schützenswerter Gebäude in Rottenburg am Neckar. Der Vereinsname war in Anlehnung an den mittelalterlichen Begriff des Arbeitsraumes der Bauhandwerker gefunden worden.

Die Vereinssatzung, und damit der Verein wurde am 28.Juli 1999 mit der Nummer 329 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rottenburg aufgenommen, die Gemeinnützigkeitserklärung wurde bereits zuvor vom Finanzamt Tübingen erteilt.

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